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Medizinische Fakultät

Projektdaten in Kürze
Studienplätze im Endausbau (2022) 1.800
Studienplatz Kontingente 75 % Österreich, 20 % EU, 5 % Drittstaaten
Forschungsschwerpunkt Klinische Altersforschung und Versorgungsforschung

Ein Zukunftsprojekt für Oberösterreich und die Johannes Kepler Universität (JKU) wurde 2014 Realität: Am 24. Februar beschloss der Nationalrat die Errichtung einer Medizinischen Fakultät in Linz. Am 26. Februar folgte der Bundesratsbeschluss. Schon am 1. März startete das Aufnahmeverfahren. Als erste österreichische Universität bietet die JKU seit Oktober 2014 ein Humanmedizin-Studium im Bachelor-Master-System an. Das vorklinische Studium (vier Semester) wird anfangs an der Medizinischen Universität Graz (Med Uni Graz) absolviert. Von den derzeit 120 Studierenden begannen 60 im Herbst 2015 mit dem Studium. Die jährliche Zahl der StudienanfängerInnen stieg im Herbst 2016 auf 120  und wächst bis Herbst 2022 auf 300. Die medizinische Fakultät wird dann 1.800 Studierende zählen.

Als vierte Fakultät der JKU wird die Medizinische Fakultät in eine etablierte Universitätsstruktur eingebunden. Damit können alle Synergien mit den drei bestehenden Fakultäten bestmöglich genützt werden, insbesondere im Bereich Life Science. Schon jetzt forschen an der JKU 66 Institute und Abteilungen im medizinnahen Bereich, darunter die Medizin- und Biomechatronik, die Biophysik (TNF), Gesundheitsökonomie beziehungsweise Soziologie (SOWI) oder Medizinrecht (RE).

Drei moderne Krankenhausstandorte, das AKh Linz, die Landesfrauen- und Kinderklinik (LFKK) sowie die Landesnervenklinik Wagner-Jauregg (LNK WJ) formierten  sich zu einer seit 1. Jänner 2016 aktiven neuen Universitätskrankenanstalt mit dem  Rechtsträger Kepler Universitätsklinikum GmbH und bilden zugleich den Campus der Fakultät. Für das Wohl der PatientInnen (1.825 Betten) arbeiten etwa 6.500 Menschen, unter ihnen zirka 740 ÄrztInnen sowie 2.600 PflegerInnen und Hebammen. Weitere 300 hochqualifizierte Arbeitsplätze entstehen in den kommenden Jahrern.

Die Schwerpunkte der neuen Fakultät sind Klinische Altersforschung und Versorgungsforschung, die einzigartig in der österreichischen Hochschullandschaft sind. Gerade diese beiden Schwerpunkte eignen sich hervorragend für Forschungskooperationen mit den bestehenden Medizinischen Universitäten in Österreich und ermöglichen es auch, weitere Forschungsprojekte im Ausland zu gewinnen. Große Chancen ergeben sich auch für die Forschungskooperation mit Medizintechnikfirmen.

Für das sechssemestrige Bachelor-Studium der Humanmedizin stehen derzeit 240 Studienplätze  zur Verfügung.  Das  anschließende sechssemestrige Masterstudium führt zum Doktorat.

Die Campusgebäude der medizinischen Fakultät mit einer Nutzfläche von etwa 12.500 Quadratmetern – der Größe von drei Fußballfeldern – entstehen bis 2021 auf der bestehenden Tiefgarage an der Krankenhausstraße. Der Innsbrucker Architekt Peter Lorenz gewann im Dezember 2015 den Architekturwettbewerb für das Projekt. Die Bauarbeiten beginnen 2018.

Foto zur Medizinischen Fakultät

Geplanter Standort beim AKh für die Medizinische Fakultät

Das Gebäude für die Medizinische Fakultät mit einer Bruttogeschoßfläche von etwa 25.000 Quadratmetern soll auf der bestehenden Tiefgarage an der Krankenhausstraße und einem kleinen Teil des angrenzenden Parks errichtet werden. (Quelle: Stadt Linz, Planung, Technik und Umwelt/Pertlwieser)

Blick auf die Bibliothek (links) und das Gebäude für die Lehre (hinten) - Rendering: lorenzateliers

Blick auf die Bibliothek (links) und das Gebäude für die Lehre (hinten).

(Rendering: lorenzateliers) 

Blick auf den Campusplatz mit dem Forschungsgebäude (links) und dem Verwaltungsgebäude (hinten) - Rendering: lorenzateliers

Blick auf den Campusplatz mit dem Forschungsgebäude (links) und dem Verwaltungsgebäude (hinten).

(Rendering: lorenzateliers)

Von der Krankenhausstraße führt ein Durchgang auf den Campusplatz. Eine verglaste Brücke verbindet das Verwaltungsgebäude (links) mit dem Forschungsgebäude. (Rendering: lorenzateliers)

Von der Krankenhausstraße führt ein Durchgang auf den Campusplatz. Eine verglaste Brücke verbindet das Verwaltungsgebäude (links) mit dem Forschungsgebäude.

(Rendering: lorenzateliers)

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