Generalsanierung Dreifaltigkeitssäule

Dreifaltigkeit der Dreifaltigekeitssäule

Die Dreifaltigkeitssäule, das Linzer Wahrzeichen, das vor 300 Jahren (Bauzeit 1717 bis 1723) errichtet worden ist, wird zur Zeit – mit großzügiger Unterstützung der Sparkasse OÖ – generalsaniert. Die Oberfläche war durch Flechten- und Algenbewuchs sowie durch Ruß- und Taubenkotverschmutzung stark angegriffen, was eine Restaurierung sowie konservatorische Instandsetzung des Ensembles aus Untersberger Marmor notwendig machte. Die Säule ist aus vielen Einzelteilen zusammengebaut. Daher führt die durch die Fugen eindringende Feuchtigkeit laufend zu Rissbildungen, die Teile des Denkmals lockern und beschädigen. Mit der Einrüstung der Säule beziehungsweise Baustelleneinrichtung im Juni 2019 konnten die Sanierungsarbeiten am Stein und eine umfassende Untersuchung der Schäden an den vergoldeten Metallteilen durchgeführt werden.

Nach der Steinrestaurierung im Vorjahr wird 2020 mit der Restaurierung der Metallteile nun die zweite Etappe der Generalsanierung der Dreifaltigkeitssäule in Angriff genommen.

Die Metallteile – allen voran die Dreifaltigkeitsfigurengruppe mit dem Strahlenkranz auf der Säulenspitze –  mussten im Vorjahr abgenommen werden. Eine umfassende Schadensdokumentation zeigte, dass die sich die Restaurierung der abgenommenen Metallteile der Dreifaltigkeitssäule wesentlich umfangreicher als angenommen gestaltet.

Im Mai 2020 sollen die restaurierten Metallteile wiedermontiert werden. Um ein sicheres Anbringen der neu vergoldeten und renovierten Teile zu garantieren, bleibt die Säule bis dahin eingerüstet.

Die Baustelleneinzäunung wird im Juni nach der Stein-Restaurierung der Grundflächen des Linzer Wahrzeichens abgebaut. Ab Mitte des Jahres wird die Sehenswürdigkeit am Hauptplatz wie geplant in neuem Glanz erstrahlen.

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