Aktuelles zur Friedensstadt Linz

Ausstellung Kalenderansichten im Rahmen des nextcomic-Festivals

Präsentation: 18. März 2026, 16 Uhr
Ausstellung: 17. März - 29. März 2026, täglich 9 - 18 Uhr

Altes Rathaus Linz, Foyer im EG

Bei freiem Eintritt. Für den Zutritt ins Alte Rathaus wird ein Lichtbildausweis benötigt.

Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Friedensstadt Linz erscheint ein immerwährender Kalender, der zwölf Friedensthemen in Wort und Bild sichtbar macht. Die Texte geben persönliche Impulse, vermitteln Hintergrundinformationen und stellen Initiativen der Friedensstadt Linz vor. Auf dieser Textgrundlage setzten sich fünf Illustrator*innen mit den zwölf Themen auseinander und übersetzten sie kollektiv in Bilder. Martin Bruner, Martin Lasinger, Angelika Ranzenhofer, Janina Wegscheider und Alexander Wilhelm brachten dabei ihre Erfahrungen aus vielen Jahren gemeinsamen Zeichnens im Rahmen von „kitchen drawings“ in diese Auftragsarbeit ein – und entwickelten daraus eine neue, gemeinsame Arbeitsweise. Ausgehend von Ideen, die diskutiert, verknüpft oder auch verworfen wurden, halfen die bei „kitchen drawings“ erprobten Umgangsformen: Konflikte und Meinungsverschiedenheiten nicht eskalieren zu lassen, sondern lösungsorientiert an einem gemeinsamen Bild zu arbeiten. Ganz im Sinne des Slogans der Friedensstadt Linz „Together for Peace“ ist so ein gemeinsames künstlerisches Werk entstanden. 

Präsentiert wird der Kalender am 18. März um 16 Uhr im Foyer des Alten Rathauses.

Die Ausstellung ist Teil des Comicfestivals „nextcomic“, das von 20. - 28. März 2026 zu einer Entdeckungsreise durch gezeichnete Welten einlädt und einen kostenlosen, niederschwelligen Zugang zu Ausstellungen, Workshops und Vorträgen bietet.

Linzer Friedensgespräche 2026: "Wahrheit im Wandel"

Die Linzer Friedensgespräche 2026 finden am Freitag, 13. Februar 2026 statt.

In einer Zeit, in der Kriege, Krisen und Konflikte die Schlagzeilen dominieren und digitale Technologien wie KI durch Deepfakes die Grenze zwischen Realität und Manipulation verwischen, wird die Fähigkeit zur friedlichen Orientierung und kritischen Reflexion zur gesellschaftlichen Schlüsselkompetenz. Die Linzer Friedensgespräche 2026 mit dem Titel „Wahrheit im Wandel – Friedensfähigkeit in Zeiten von Desinformation und zunehmender Verunsicherung“ widmen sich der Frage, wie Menschen in einer zunehmend komplexen und von Unsicherheit geprägten Welt mit negativen Nachrichten, medialer Überflutung und gezielter Desinformation umgehen und den Mut bewahren können, an ein Morgen zu glauben.

Keynotes: Martina Mara, Andre Wolf, Melanie Wolfers
Eintritt frei!

Nähere Informationen und Anmeldung auf der Webseite der VHS Linz.

Veranstaltungsfolder zu den Friedensgesprächen 2026

Friedenserklärung 2025 im Gemeinderat Linz beschlossen

Auf Vorschlag der Friedensinitiative Linz gibt der Gemeinderat jährlich eine Erklärung zur aktuellen Friedenssituation ab.

Die Gemeinderatssitzung wurde live übertragen und ist hier Nachzusehen:

32. Gemeinderatssitzung am 25.9.2025 um 14 Uhr

Friedenserklärung 2025

Internationaler Flaggentag der Mayors for Peace 2025

Am 8. Juli jährt sich der internationale Flaggentag der Bürgermeister*innen für den Frieden. Bürgermeister Dietmar Prammer hisste gemeinsam mit Mitgliedern der Friedensinitiative die Fahne der „Mayors for Peace“ vor dem Alten Rathaus und setzte damit ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. 

Mehr Informationen

Wir öffnen die Box. Gemeinsam über schwierige Geschichte sprechen

Dieses Format lädt zum offenen Austausch und Lernen in sorgfältig moderierten und gemeinsam gestalteten Gesprächsrunden. In Bezugnahme auf den Nationalsozialismus in Linz geht es dabei um seine Vorgeschichte, sein Entstehen, das Fortwirken von Ideologie, Antisemitismus und Ausgrenzung bis in die Gegenwart hinein.

Jeder Termin gibt Denkanstöße durch den Input eines Gastes. Davon ausgehend erarbeiten wir Gedanken und Fragen, die wir mit der Ausstellung Sehnsucht Frieden (zu sehen im Nordico Stadtmuseum von 19.9.25 bis 8.3.26) verknüpfen, und fragen nach unseren eigenen Sehnsüchten: Welche Sehnsucht treibt uns um, wenn wir auf die Geschichte des Nationalsozialismus schauen? Was ersehnten sich die Menschen damals in Bezug auf ihre Zukunft? So spannen wir neue Fäden zwischen Zeiten, Orten und Geschichten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Termine: 8. Mai, 5. Juni, 4. September, 3. Oktober, 6. November, 4. Dezember 2025 / 8. Jänner, 26. Februar, 20. März, 16. April 2026.

Hier finden Sie die Termine / Themen / Anmeldung

Sehnsucht Frieden 80 Jahre Kriegsende in Linz – 1945/2025

Ausstellung im NORDICO Stadtmuseum 19.09.2025 bis 08.03.2026

Die Ausstellung beleuchtet die Brüche und Kontinuitäten in Linz am Übergang von einer Kriegs- zur Nachkriegsgesellschaft, das Ende der nationalsozialistischen Diktatur und den Beginn einer erneuten Demokratisierung. Dabei steht die Frage im Zentrum, welche Bedeutung die Geschichte für uns heute hat. Was ging zu Ende und was wirkt bis in die Gegenwart? An welchen Orten und in welcher Weise findet Erinnerung in Linz statt? An wen wird (nicht) erinnert?

Diesen und noch weiteren Fragen nähert sich die Ausstellung mit Blick auf die sozia¬len und politischen Herausforderungen in Linz nach 1945. Der Umgang mit Displaced Persons und die Wohnungsnot stehen dabei ebenso im Fokus wie Entnazifizierung und Aufarbeitung am Beispiel Simon Wiesenthals.

Hier finden Sie alle Infos zur Ausstellung

 

WENN ICH IN EINE FRIEDENSSTADT KÄME – WORAN WÜRDE ICH SIE ERKENNEN? (PDF | 146 KB)

Together for peace

Anlässlich des Weltfriedenstages wurde am Hauptplatz die Friedensfahne der Stadt Linz gehisst.

In Zeiten, in denen grundlegende Werte des internationalen Zusammenlebens missachtet werden, ist ein öffentliches Zeichen für Frieden von großer Wichtigkeit. Die Friedensfahne soll Symbol für den Frieden und den damit verbundenen Grundhaltungen sowie Werten sein. Die appellierende Botschaft „together for peace“ rückt die zentralen Elemente der Friedensarbeit in den Fokus. Die Idee zu einer Linzer Friedensfahne hatte die Friedensinitiative der Stadt Linz.

Erinnerungszeichen für Linzer Opfer des Nationalsozialismus

Während der Sommermonate wurden im Linzer Stadtraum 17 Messingstelen als permanente Erinnerungszeichen errichtet, die ein personalisiertes Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus ermöglichen, insbesondere als Erinnerung an vertriebene und ermordete Linzer Jüdinnen und Juden. Der Künstler Andreas Strauss stellt die Klingel als mehrdeutige Metapher des Erinnerns ins Zentrum seiner Gestaltung. Die Klingeln als interaktives Element der Stelen entwickelte und fertigte er gemeinsam mit Lehrlingen des Ausbildungszentrums der voestalpine.

Website

Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit

Am 2. Oktober 2017 wurde in der Friedensstadt Linz das europaweit erste „Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit“  des Linzer Künstlers Karl-Heinz Klopf zwischen Nibelungenbrücke und Neuen Rathaus Linz  der Öffentlichkeit feierlich übergeben.

Details

Zwei Personen sitzen auf dem Mahnmal für aktive Gewaltfreiheit.

Brunnen der Menschenrechte am Linzer Friedensplatz

Der „Brunnen der Menschenrechte“, der alle 30 Artikel dieser Erklärung zeigt, wurde 1990 als sichtbares Zeichen der Friedensstadt Linz errichtet.

Details

Menschenrechtsbrunnen auf dem Friedensplatz

Friedenserklärungen, Texte, Bücher…

In drei Jahrzehnten Friedensarbeit in Linz sind zahlreiche Publikationen zu verschiedensten Themenbereichen entstanden, die frei zugänglich sind.

Details

Cover Menschenrechtsbuch

Chatbot ELLI

ELLI, der Chatbot der Stadt!

ELLI ist digital, hilfsbereit und immer zur Stelle, wenn Antworten auf Fragen benötigt werden.

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