Maria Schwarz-Schlöglmann Lecture zum Gewaltschutz

Die Maria Schwarz-Schlöglmann Lecture wird vom Institut für Legal Gender Studies an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der JKU in Kooperation mit dem Frauenbüro der Stadt Linz und dem Gewaltschutzzentrum veranstaltet und will die Auseinandersetzung mit Gewalt- und Opferschutz forcieren und auf eine nachhaltige Basis stellen. Das Veranstaltungsformat bringt vor allem rechtswissenschaftliche Expertise und Praxis zusammen und sucht in wissenschaftlichen Vorträgen, praxisnahen Diskussionen und im interdisziplinärem Austausch Lösungsansätze.

Die Veranstaltungsreihe steht im Zeichen des Gedenkens an die Linzerin Maria Schwarz-Schlöglmann (1958–2018), Gründerin und langjährige Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums OÖ. Maria Schwarz-Schlöglmann setzte sich unermüdlich für die Rechte von Frauen und Gewaltopfern ein. Sie sah den Kampf gegen häusliche Gewalt auch als Kampf für die Rechte der Frauen. Mit ihrem Engagement setzte Maria Schwarz-Schlöglmann Maßstäbe, die für Österreich aber auch viele andere europäische Staaten zum Vorbild wurden. 

Die 3. Maria Schwarz-Schlöglmann Lecture wird am 7. September 2021, 18:00 Uhr, Volkshochschule Linz, Wissensturm, Veranstaltungssaal E09 stattfinden.

Einladung in einfacher Sprache (PDF | 1,85 MB)

Programm

Begrüßung und Eröffnung

  • Univ.-Prof.in Dr.in Silvia Ulrich
    Vorständin des Instituts für Legal Gender Studies, JKU
  • Mag.a Eva Schobesberger
    Stadträtin der Landeshauptstadt Linz

Podiumsdiskussion

Gewaltschutz und Gewaltprävention für Frauen und Mädchen mit Behinderungen

  • Moderation: Dr.in Karin Neuwirth
  • Mag.a Sabine Mandl
    Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte
  • Ass.-Prof.in Dr.in Katharina Beclin
    Institut für Strafrecht und Kriminologie der Universität Wien
  • Mag.a Isabell Naronnig
    Projektleiterin und Beraterin bei Zeitlupe – Peer-Beratung für Frauen mit Behinderung (Verein Ninlil)
  • Mag.a Martina Maurer
    Stellvertretende Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums

Frauen und Mädchen mit Behinderungen sind in besonderem Maße mit (sexueller und geschlechtsbezogener)Gewalt, struktureller Benachteiligung und Ausgrenzung sowie mehrdimensionaler Diskriminierung konfrontiert.

Im Rahmen der Podiumsdiskussion sollen die vielschichtigen Problemlagen beleuchtet und Strategien für Empowerment und Selbstbestimmung von gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen mit Behinderungen diskutiert werden.

Anmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos.
Um Anmeldung wird gebeten bis 5. September 2021.

Anmeldung über die Vokshochschule Linz

Informationen zur Veranstaltung finden Sie auch auf der Homepage des Instituts für Legal Gender Studies.
https://www.jku.at/institut-fuer-legal-gender-studies/

Informationen zur Barrierefreiheit

Der Saal ist barrierefrei zugänglich.
Die Vorträge werden in ÖGS übersetzt.
Es gibt eine Induktionsanlage.

Weiter Informationen

Wir dürfen darauf hinweisen, dass bei unserer Veranstaltung Fotos gemacht und auf der Institutshomepage veröffentlicht werden.

Die Veranstaltung wird unter Beachtung der geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen stattfinden.