Lesung und Podiumsgespräch: Warum sie uns hassen – Sexarbeitsfeindlichkeit
Der 2. Juni gilt weltweit als Internationaler Tag der Sexarbeiter*innen. Er erinnert an den Protest von über hundert Sexarbeiter*innen in Lyon im Jahr 1975, die eine Kirche besetzten, um gegen Polizeigewalt, Kriminalisierung und die prekäre Situation von Sexarbeiter*innen zu protestieren. Seitdem wird der Tag international genutzt, um auf die Rechte, Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Situation von Menschen in der Sexarbeit aufmerksam zu machen sowie gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung zu protestieren.
Anlässlich des Internationalen Tages der Sexarbeiter*innen laden das Frauenbüro der Stadt Linz, LENA – Beratungsstelle für Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind oder waren und die TRIBÜNE Linz zu einer Lesung mit Podiumsgespräch ein:
Ruby Rebelde, selbst Sexarbeiterin, liest aus ihrem Buch „Warum sie uns hassen“. Darin setzt sie sich mit Stigmatisierung, gesellschaftlichen Machtverhältnissen und den Lebensrealitäten von Sexarbeiter*innen auseinander. Das Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse und eröffnet eine Perspektive, die im öffentlichen Diskurs oft zu selten gehört wird.
Im anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Ruby Rebelde, Elke Welser (LENA), Letícia Carneiro (Verein maiz – Sex & Work), Christine Nagl (PIA Salzburg) und Frauenstadträtin Mag.a Eva Schobesberger über die Themen des Buches, über gesellschaftliche Vorurteile, politische Rahmenbedingungen und darüber, welche Stimmen in der Debatte um Sexarbeit gehört werden sollten. Danach gibt es Raum für Fragen und Austausch mit dem Publikum.
Ticket reservieren (kostenlos)
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Frauenbüros der Stadt Linz mit LENA – Beratungsstelle für Menschen, die in der Sexarbeit tätig sind oder waren und der TRIBÜNE LINZ Theater am Südbahnhofmarkt.
