Das Angebot von A - Z

Wir bieten Kommunikations- und Problemlösefertigkeiten zur Beziehungspflege, Paarberatung bei Konflikten und Beziehungskrisen, Trennungsberatung für Paare mit/ohne Kindern sowie Erziehungsberatung für sich trennende Eltern an.

Psychologische Einzelberatung bietet die Möglichkeit, individuell zugeschnittene Problemlösungen nach dem Modell des "Menschen als eigener Experte" zu erarbeiten. Die/der Betroffene beschäftigt sich dabei mit sich selbst, ihren/seinen Schwierigkeiten und der Wechselwirkung auf andere Menschen in ihrem/seinem Lebensumfeld.

Wenn mit Kindern im Institut therapeutisch gearbeitet wird, sind begleitende Gespräche mit den Eltern oder den Erziehungsberechtigten unbedingt notwendig. Es ist wichtig, dass ein in der Therapie erarbeiteter Entwicklungsfortschritt des Kindes auch in seinem unmittelbaren Umfeld auf fruchtbaren Boden fällt und weiter begleitet wird.

Gemeinsam mit den Eltern soll daher eine geeignete Strategie erarbeitet werden, die das Umsetzen des Erlernten in den Alltag möglich macht. Diese Bedingung gilt für alle Problembereiche, ob es sich nun um das Verhalten, den Lernbereich, emotionale Probleme usw. handelt.

Welche ist die richtige Schulform für mein Kind? Wie kann ich mein Kind erzieherisch unterstützen? Was kann bei psychischen Problemen meines Kindes helfen? Welche Möglichkeiten bestehen, um meine Partnerschaft zu verbessern?

Bei solchen und ähnlichen Fragen sowie in vielen problematischen Lebenssituationen kann professionelle Beratung im Institut für Familien- und Jugendberatung dabei helfen, Entscheidungen zu treffen, zu verstehen oder zu überdenken bzw. an Lösungen zu arbeiten.

Das Angebot der Erziehungsberatung am Institut umfasst mehrere Aspekte:

  • Vorbeugung/Prophylaxe:
    Eltern – vor allem auch junge Eltern – können die Erziehungsberatung in Anspruch nehmen, wenn (noch) kein auffälliges Symptom oder Problem vorliegt.
  • Ausgebildete PsychologInnen/PsychotherapeutInnen stehen im persönlichen Gespräch zur Verfügung, wenn es um allgemeine Erziehungsfragen, um Stärkung der eigenen Erziehungssicherheit, um das Einholen von Informationen oder Gewinnen von praktischen Anregungen geht.
  • Bewältigung von Problemen oder Krisensituationen:
    Erziehungsberatung kann bei einer Vielzahl von Problemen weiterhelfen, wie z.B. bei Schlafstörungen, Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, Ablösungsprobleme von Kindern, Konflikte bei unterschiedlichen Erziehungsstilen der Eltern, usw.
  • Diagnostische Information als Entscheidungshilfe:
    Eine entsprechende Diagnostik ist im Zusammenhang der Erziehungsberatung bei spezifische Fragen wie Schulreife, Schullaufbahn, spezielle Leistungsschwächen und Ähnlichem gezielt möglich.

Der Beratungsprozess selbst kann von einfacher Information über Anregungen und gemeinsame Erwägungen bis zur Beratung in vertieftem Sinn reichen. Letzteres bedeutet für Ratsuchende einen Prozess eigener Besinnung, in dem das persönliche Gespräch eine innere Klärung ermöglichen und zu entsprechenden Entscheidungen verhelfen soll. Innere Konzepte und Haltungen können überdacht, neue Sichtweisen, Möglichkeiten und Fähigkeiten entdeckt und eigene Lösungen gefunden werden.

Weiters kommt es im Rahmen des Beratungsprozesses – und zwar ausschließlich mit Einverständnis und unter Einbindung der Eltern bzw. Erziehungberechtigten – manchmal zu Klärungsgesprächen mit anderen Institutionen oder "Helfern" (z.B. Schule, überweisende/r TherapeutIn). Darüber hinaus kann sich aus der Erziehungsberatung eine unterstützende oder therapeutische Maßnahme im Rahmen weiterführender Hilfen ergeben.

Das Institut für Familien- und Jugendberatung ist Teil eines bundesweiten Netzes geförderter Familien- und Partnerberatungsstellen. In begrenzter Kapazität ist in diesem Rahmen auch eine Beratung erwachsener Personen möglich.

Siehe auch: Familienberatung in Österreich

Wenn Menschen Krisen erleben, sind immer auch deren Angehörige betroffen. Manchmal stellt sich die Belastung als so groß und bedrückend heraus, dass diese selbst Unterstützung brauchen. In anderen Fällen sind die Familienmitglieder vielleicht weniger betroffen, wenngleich aber ratlos, wie sie eine effektiv helfen können: konkret wissen sie dann meist nicht, was sie tun oder was besser unterlassen sollen. In seltenen Fällen kann es sogar so sein, dass kein Hauptbetroffener mehr auszumachen ist, weil alle Beteiligten mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Familienberatung/-therapie kann hier eine nützliche Hilfe darstellen:

  • zum ersten versucht sie Orientierung zu schaffen, wer in der Familie welches Problem oder Anliegen hat und was diesbezüglich getan werden könnte bzw. was tatsächlich eine Hilfe sein könnte.
  • in einem zweiten Schritt versucht Familientherapie/-beratung die Frage zu klären, wie diese Hilfe realisiert werden kann - was kann der jeweils Betroffene selbst tun, was können die Familienmitglieder (die Eltern) tun, was sollten sie unterlassen, was muss von außerhalb der Familie kommen und wie kann dieses Geschehen in Gang gebracht werden.

Nicht immer ist es dabei übrigens nötig, dass alle Familienmitglieder zur Familientherapie erscheinen, meistens können gar nicht alle kommen. Üblicherweise genügt es, wenn zuerst diejenigen zur Therapie erscheinen, die sich momentan betroffen fühlen und etwas ändern wollen. Die neuen Perspektiven erweisen sich dann meistens als "ansteckend" und verbreiten sich verlässlich im familiären System.

Im Institut für Familien- und Jugendberatung wird dieses Form der Gespräche z.B. für sehr komplexe Problemlagen gewählt, gerne auch bei Familien mit pubertierenden Jugendlichen. In der Regel gibt es zwischen den Sitzungen längere Abstände, damit die neu entstehende Dynamik ihre Wirkung im Familienalltag entfalten kann.

Die First Love Ambulanz bietet in erster Linie Mädchen bis zum 18. Lebensjahr die Möglichkeit, kostenlos und ohne E-Card - wenn erwünscht auch anonym - eine Beratung in Beziehungs- oder Verhütungsfragen sowie eine erste gynäkologische Untersuchung und die eventuelle Verschreibung eines Verhütungsmittels in Anspruch zu nehmen. In einem ausführlichen Gespräch wird die am besten passende Verhütungsmethode ermittelt. Das Team besteht jeweils aus Psychologin, Ärztin und Arzthelferin und steht für alle Fragen bezüglich eigener Körper, Partnerschaft, Sexualität, Verhütungsmittel usw. zur Verfügung. Die Ambulanz ist jeweils mittwochs von 15 bis 17 Uhr geöffnet - es ist keine Anmeldung erforderlich. Auch in Begleitung (Freundin, Freund) zu kommen ist möglich.

Jugendliche haben die Möglichkeit bei Problemen jeglicher Art kostenlos eine Beratung oder Therapie in Anspruch zu nehmen. Themen können z.B. sein: Essstörungen, Orientierungslosigkeit, Streit mit den Eltern, Konflikte mit Freunden, Partnerschaft Probleme in Schule und am Arbeitsplatz. Ab 14 Jahren können Jugendliche auch ohne Begleitung der Eltern dieses Angebot wahrnehmen.

Siehe auch: First Love Ambulanz

Kinder-Gruppentherapie ist ein Angebot für Kinder, die erhebliche Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen zeigen und diese nicht mit den herkömmlichen pädagogischen Methoden (Grenzen setzen, Vorbildwirkung, darüber reden usw.) zu bewältigen sind. Dabei geht es vor allem um das Lernen des Wahrnehmens der eigenen Bedürfnisse und der Bedürfnisse der Anderen und das Aushandeln von Lösungen.

Wir arbeiten mit altersähnlichen Gruppen von maximal sechs Kindern und zwei Kinderpsychotherapeutinnen, deren Treffen in etwa für die Dauer eines Schuljahres in wöchentlichem Abstand für jeweils 1 ½ Stunden stattfinden. In der konkreten Arbeit verwenden wir gruppentherapeutische, spieltherapeutische und themenzentrierte Elemente. Begleitende Elternarbeit ist Grundvoraussetzung für die Teilnahme eines Kindes an der Gruppentherapie.
Diese Art von Kinder-Gruppentherapie unterscheidet sich von Trainingsprogrammen und themenzentrierten Gruppenangeboten für Kinder dadurch, dass das Kind mit seinen aktuell auftretenden Schwierigkeiten und Stärken im Zentrum der therapeutischen Aufmerksamkeit steht. Kinder-Gruppentherapie ist daher eine längerfristige Therapieform (Zeithorizont: ein Schuljahr), wobei Ein- und Ausstieg jeweils mit Eltern und Kind und in zweiter Linie mit den Kindern der laufenden Therapiegruppe besprochen werden.

Wann Kinder-Gruppenpsychotherapie angezeigt ist, entscheidet sich nach einer genauen psychodiagnostischen Abklärung durch eine unserer Kinderpsychologinnen, wobei diese Testergebnisse mit den Eltern ausführlich besprochen werden.

Kinder-Gruppentherapien am Institut finden statt, wenn sich aus Fälle der Erziehungsberatung eine geeignete Kindergruppe zusammenstellen lässt und die zeitliche Kapazität der Kindertherapeutinnen eine Durchführung erlaubt.

Bei Entwicklungsverzögerungen, Schwierigkeiten im Lern- und Leistungsbereich oder störendem kindlichem Verhalten stellt kinderpsychologische Diagnostik eine wesentliche Grundlage für weitere Beratung und/oder Therapie dar.

Kinderpsychologische Diagnostik wird unterteilt in

  • Entwicklungsdiagnostik (des Vorschulkindes)
  • Leistungsdiagnostik (Abtestung von intellektuellem Potential, Teilleistungsprofilen und Konzentrationsfähigkeit) und
  • Persönlichkeitsdiagnostik

In der Entwicklungs- und Leistungsdiagnostik werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Kindes anhand genormter Tests mit denen von Kindern gleicher Altersgruppen verglichen. Somit kann ein guter Überblick über die Stärken und Schwächen eines Kindes gewonnen werden.
Die Persönlichkeitsdiagnostik versucht mit Hilfe von "projektiven Verfahren" (Zeichenverfahren, Erzählverfahren, Gestaltungsverfahren, Formdeuteverfahren) und/oder Fragebogentests einen Einblick in die innere Welt eines Kindes zu bekommen.

Die Kinderpsychologische Diagnostik an unserem Institut findet in entspannter Atmosphäre statt und stellt für das Kind in der Regel keine Belastung dar.

Kindertherapie bietet für betroffene Kinder einen geschützten Raum, um neue Perspektiven der Wahrnehmung kennen zu lernen , neue Erfahrungen in Beziehungen zu machen und neue Verhaltensweisen auszuprobieren. Ziel jeder kindertherapeutischen Arbeit ist ein für das Kind befriedigenderes Erleben sowie ein Verhalten, das im Einklang mit seinem sozialen Umfeld steht.

Wann Kindertherapie indiziert ist, entscheidet sich nach einer genauen psychodiagnostischen Abklärung des Kindes durch eine unserer Kinderpsychologinnen, wobei diese Testergebnisse mit den Eltern ausführlich besprochen werden.

Im Institut wird Kindertherapie einzeln und manchmal auch in kleinen Gruppen angeboten. Wenn ein Kind einen Therapieplatz in Anspruch nimmt, ist in jedem Fall begleitende Elternarbeit notwenig, um die erzielten Veränderung auch im familiären Alltag spürbar werden zu lassen. Hierbei wird auch die praktische Handhabung der gesetzlich verankerten Verschwiegenheitspflicht der Therapeutin besprochen.

Für Kinder, die im Bereich des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens Schwierigkeiten haben, gibt es im Institut die Möglichkeit, sie testpsychologisch überprüfen zu lassen.

Mit Hilfe psychologischer Leistungstests werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes mit denen von Kindern der jeweiligen Altersgruppe verglichen. So kann ein guter Überblick über die Stärken und Schwächen eines Kindes gewonnen und festgestellt werden, ob eventuell vorliegende Teilleistungsstörungen die schulischen Probleme erklären können.

Mit standardisierten Lese-Rechtschreibtests und Rechentests wird zusätzlich erhoben, ob die Leistungen in diesen Bereichen der besuchten Schulstufe entsprechen.

Üblicher Weise wird eine Diagnose „Legasthenie“ bzw. „Dyskalkulie" nicht vor dem 2. Halbjahr der zweiten Schulstufe gestellt. Idealerweise sollte eine psychologische Diagnostik im Volksschulalter erfolgen.

Bei diagnostizierten legasthenen Kindern bzw. Kindern mit Dyskalkulie kommt bei der Bewertung ihrer Schulleistung der ministerielle „Legasthenie-/ Dyskalkulie-Erlass“ des Bundes zum Tragen. Dennoch sollte es nicht verabsäumt werden, durch gezielte Förderung das Kind soweit zu unterstützen, dass es die wesentlichen Grundlagen des Lesens, Schreibens und Rechnens beherrscht und möglichst verlässlich darauf zurückgreifen kann – und zwar abgesehen von der formalen Erfüllung der Schulpflicht.

In Zusammenhang mit Scheidung und Trennung geht es in der Regel auch um finanzielle und Vermögensfragen, um Ansprüche der Kinder und der geschiedenen Ex-Partner. Sind Kinder betroffen, stellt sich häufig auch die Frage des Verbleibs bzw. der Obsorge sowie einer Regelung der Besuchskontakte.

Für diese und andere familienrechtlichen Fragen (z.B. Erbrecht) gibt es das Angebot einer kostenlosen ersten Rechtsberatung.

Kinder, die von Trennung oder Scheidung betroffenen sind, sowie ihren sorgeberechtigten Elternteilen wird Unterstützung bei der Bewältigung und Gestaltung der neuen Lebenssituation geboten. (Themenzentrierte Kindergruppe bei Trennung/Scheidung).

Eltern können auch eine juristische Beratung bezüglich aller rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Trennung/ Scheidung in Anspruch nehmen.

Um Regelungen der Obsorge und der Besuchskontakte nachhaltig kindgerecht zu gestalten, gibt es die Möglichkeit einer entsprechenden Elternberatung oder einer Trennungs- bzw. Scheidungsberatung.

Wenn eine Frau ungewollt schwanger wird, bedeutet das eventuell eine schwierige Situation, die einen inneren Konflikt zur Folge hat. Eine entsprechende Beratung im Institut - bei jüngeren Frauen auch in der First-Love Ambulanz - kann helfen, die Gründe für oder gegen eine Fortsetzung der Schwangerschaft abzuwägen und verantwortlich zu entscheiden. Auch können in diesem Fall die Möglichkeiten sozialer Unterstützung besprochen werden.

Manchmal ist psychologische Beratung nicht die richtige Hilfestellung. Bei der Erhebung der psychosozialen Situation eines Menschen oder einer Familie stößt man immer wieder darauf, dass praktische Bewältigungsfragen des Alltags, ökonomische oder gesundheitliche Probleme eine große Rolle spielen. In diesen Fällen werden geeignetere Hilfen besprochen und ggf. an andere Einrichtungen weiter verwiesen, insbesondere an die dem Institut nahe stehenden Eltern-Kind-Zentren oder das städtische Mutter-Kind-Haus, oder auch an SozialarbeiterInnen der städtischen Kinder- und Jugendhilfe bzw. des Jugendgesundheitsdienstes und an die städtische Sozialberatung.

Bei der Gruppe „Trennung-Scheidung-Neubeginn“ handelt es sich um ein Gruppenangebot für Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren sowie ein parallel laufendes Gruppenangebot für den jeweils obsorgeberechtigten Elternteil mit dem Ziel, sowohl Kinder als auch Eltern bei der Bewältigung der Scheidung bzw. Trennung zu unterstützen.

Für die Teilnahme an dieser Gruppe ist es wichtig, dass die Scheidung/Trennung der Eltern bereits definitiv erfolgt ist, da die familiären Prozesse vor diesem Einschnitt in eine Partnerschaft individuell sehr unterschiedlich verlaufen und daher ein Unterstützungsangebot im Kontext einer Gruppe in dieser Trennungsphase nicht sinnvoll ist.

Ziel der Kindergruppe ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Trennung/Scheidung der Eltern in kindgerechter Form und eine Stärkung des kindlichen Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins. Den Kindern wird darin die Möglichkeit gegeben, sich auf kindgerechte Weise mit den für sie wichtigen Themen in diesem Zusammenhang auseinander zu setzen und dabei unter Gleichaltrigen von unterschiedlichen Erfahrungen zu lernen.

Die Gruppe wird von zwei Kindertherapeutinnen geleitet und trifft sich ein Mal wöchentlich für 1 ½ Stunden acht Mal aufeinander folgend. Parallel dazu findet eine Elterngruppe statt.

Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag eingehoben.

Siehe auch: Scheidungsbewältigung

Im Falle einer Trennung stellen sich für alle Beteiligten viele Fragen die neue Lebenssituation betreffend (z.B. Obsorgefragen, Besuchsrechtsregelungen, usw. )

Mit Hilfe der Beratung sollen Regelungen gefunden werden, die den Bedürfnissen aller Familienmitglieder bestmöglich entsprechen. (Scheidungsbewältigung)

Defizite in Bereichen der kindlichen Entwicklung, welche die Basis für die Bewältigung späterer schulische Anforderungen bilden, zeigen sich in der Regel bereits im Vorschulalter. Zum Beispiel kann im Kindergarten auffallen, dass ein Kind nicht gerne zeichnet, keine Puzzles bauen will, es vermeidet, mit einer Schere zu schneiden oder die Arbeit mit Vorschulblättern verweigert. Diesen oft diskreten Hinweisen kann nachgegangen und mit Hilfe kinderpsychologischer Diagnostik identifiziert werden, welche Koordinationsleistungen etwa im grobmotorischen, feinmotorischen oder visomotorischen (Hand-Auge-Koordination) Bereich einer gezielten Unterstützung bedürfen. Oft gilt es dabei auch, zu verstehen, dass hinter den Schwierigkeiten des Kindes etwas anderes steht als sein Unwille, etwas Bestimmtes zu tun.

Am Institut besteht die Möglichkeit, mit einer auf das jeweilige Kind zugeschnittenen Förderung die Defizite aufzuarbeiten, um einen gelingenden Start in die Schulsituation zu gewährleisten. Zu diesem Angebot gehört auch, im Kontakt mit den Eltern die Alltagsförderung des Kindes gut zu besprechen. Kinder entwickeln in einer solchen Problemlage häufig zu wenig Selbständigkeit in alltäglichen Dingen, vor allem auch wenn Eltern dazu neigen, ihnen Schwierigkeiten „abzunehmen“. Hier sollen Eltern ermutigt und ihnen Wege gezeigt werden, wie sie ihrem Kind nach und nach mehr zutrauen und seine Fähigkeiten stärken können.

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