Ida Holter

Ida Holter

geboren: 8.3.1912
verstorben 8.6.1998

Ida Holter wurde am 8. März 1912 in Linz geboren. Ihr Vater war Bankbeamter. Nach dem Gymnasium besuchte sie die Landesfürsorgeschule und war von 1933 bis 1941 als Fürsorgerin tätig. 1938 geriet sie ins Visier der Nationalsozialisten und wurde zunächst nach Kaplitz und später nach Perg zwangsversetzt, wo sie jeweils beauftragt war, Jugendämter auf- und auszubauen. Nach Kriegsende wechselte sie den Beruf, begann am Oberlandesgericht Linz zu arbeiten und absolvierte 1950 die Ausbildung zur Rechtspflegerin. Ab 1958 unterrichtete sie auch selbst junge Rechtspfleger.

1953 wurde Ida Holter Landesfrauenreferentin im Österreichischen Arbeiter- und Angestelltenbund der ÖVP sowie stellvertretende Vorsitzende im Frauenreferat des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.

Zwei Jahre später wurde sie in den Linzer Gemeinderat gewählt, dem sie zunächst bis 1961 und schließlich wieder zwischen 1967 und 1973 angehörte. Sie war damit die erste weibliche ÖVP-Gemeinderätin in Linz.

Sie verstarb am 8. Juni 1998.

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