Leontine  Klauber

Leontine Klauber

geboren: 3.9.1877
verstorben 9.4.1942

Leontine Klauber, geb. Klein, wurde am 3. September 1877 im südböhmischen Pisek geboren. Nach ihrer Heirat mit dem Arzt Robert Klauber (1869–1928) engagierte sie sich in der Linzer Kultusgemeinde. Leontine Klauber war schon früh im jüdischen Frauenverein in Linz tätig, dessen stellvertretende Präsidentin sie bis zur Auflösung des Vereins durch die Nationalsozialisten 1938 blieb. 1919 trat sie als erste weibliche Kandidatin bei der Wahl des jüdischen Kultusgemeindevorstands in Linz an.

Von den Nationalsozialisten wurde das Ehepaar Klauber zum Umzug nach Wien gezwungen und schließlich in das polnische Durchgangsghetto Izbica deportiert, dem Ausgangspunkt für die Transporte in die Vernichtungslager Belzec, Sobibór und Treblinka. Dort starb sie am 9. April 1942 im Alter von 64 Jahren. Von ihren beiden Töchtern überlebte Helene Klauber, verh. Eibuschitz, durch Emigration. Emmi Klauber starb 1941 im KZ Theresienstadt.

2019 wurde zu ihrem Andenken der Linzer Klauberweg nach ihr benannt.

Weiterführende Links:

Linzer Straßennamen - Klauberweg

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