Marianne  Lackinger

Marianne Lackinger

geboren: 27.1.1892
verstorben 28.4.1974

Marianne Lackinger wurde am 27. Jänner 1892 in Linz geboren. Ihr Vater war Eisenbahner. Sie besuchte die Volks- und Bürgerschule, arbeitete dann kurze Zeit als Näherin und anschließend als Stubenmädchen in Gmunden und Gutenstein. 1911 heiratete sie Rudolf Lackinger, mit dem sie drei Kinder hatte. 1922 übersiedelte das Paar wieder nach Linz, wo Marianne Lackinger für die Sozialdemokratische Partei tätig wurde und für diese auch in den Gemeinderat einzog.

Von 1946 bis 1961 gehörte sie dem Linzer Gemeinderat an und wirkte in dieser Funktion hauptsächlich im Jugend- und Jugendfürsorgeausschuss, aber auch im Schul- und Kulturausschuss sowie im Wohnungsausschuss. Sie war auch Mitbegründerin der Einrichtung „Jugend am Werk“ welche SchulabsolventInnen auf das Berufsleben vorbereitete.

Als Vorsitzende des Landesfrauenkomitees für Oberösterreich von 1945 bis 1951 erwarb sie sich besondere Verdienste um den Aufbau der sozialistischen Frauenbewegung in Linz und Oberösterreich.

Sie selbst verstarb am 28. April 1974 in Linz.

Im Jahr 1962 wurde sie mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet. 2008 wurde der Lackingerweg in Linz nach ihr benannt.

Weiterführende Links:

Linzer Straßennamen - Lackingerweg

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