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Seniorenzentrum Pichling

Projektdaten in Kürze
Projektname Seniorenzentrum Pichling
Kosten 11,6 Millionen Euro
Baubeginn 7. Juli 2008
Spatenstich 7. Juli 2008
Gleichenfeier 8. Mai 2009
Eröffnung 27. April 2010
Bauende (betreubare Wohnungen) August 2010 
Architekten Architekt DI Christoph Karl und Mag. Andreas Bremhorst
Bauherrin/Bauträgerin GWG Linz
Größe Baufläche rund 8 000 Quadratmeter

 

Moderner Neubau in Pichling

Die Gesamtkapazität der neuen städtischen Einrichtung ist auf zwei Pflegeabteilungen mit insgesamt 64 BewohnerInnen ausgelegt. Zusätzlich entstehen in einem gesonderten Baukörper 25 betreubare Wohnungen. Die Vorgaben zur Errichtung einer funktionellen und effizienten Lösung in einer ansprechenden Architektur wurden von dem Architektenduo bestens gelöst. Wesentlich für die Seniorenzentren der „neuen Generation“ ist auch das Prinzip der kurzen Wege. Dabei sollen sowohl den BewohnerInnen als auch dem Personal lange Gänge für die täglichen Erledigungen und Aufgaben erspart bleiben. Das in Niedrigbauweise errichtete Gebäude gewährleistet selbstverständlich Barrierefreiheit in allen Bereichen. 

Details zur Außenarchitektur

Inmitten einer Einfamilienhaussiedlung fügen sich die zwei neuen Baukörper trotz ihres erforderlichen Volumens harmonisch in das Umfeld ein. In Richtung Norden und Westen bildet die offene Gebäudestruktur einen sanften Übergang zur kleingliedrigen Umgebung. In Richtung Osten sitzt der Haupttrakt des Seniorenzentrums als Gegensequenz zu der momentan geplanten Reihenhausanlage. Das Vorfeld der Anlage wird als großzügiger, offener Vorplatz mit Brunnen, Bäumen und Parkplätzen gestaltet. Eine Arkade mit Hausbänken bildet den Übergang vom Vorplatz zum Pflegeheim. Als Gegengewicht zum offenen Vorplatz wird ein intimer Innenhof mit Rückzugsmöglichkeiten für die BewohnerInnen angeboten. Durch eine teilweise gedeckte Terrasse sind Seniorenzentrum und betreutes Wohnen miteinander verknüpft. Der Gemeinschaftsgarten im Westen der Anlage und ein Obst- und Gemüsegarten östlich davon ergänzen das Freiflächenangebot. Besonders begehrenswert bei den zukünftigen MieterInnen werden die betreubaren Wohnungen im Obergeschoß der neuen Anlage sein. Sie sind als Terassenwohnungen ausgeführt und bieten einen wunderschönen Ausblick auf Altpichling.

Funktionales Design

Das dreigeschossige Pflegezentrum und das betreute Wohnen werden funktionell eng miteinander verbunden, treten aber jedoch als eigenständige Bauwerke in Erscheinung. Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes sind neben dem Eingangsbereich ein Veranstaltungssaal, die Verwaltung, Wirtschafts- und Personalräume sowie die Küche untergebracht. In der Mitte des Hauses führt eine offene Stiege in die oberen Geschoße, wo alle BewohnerInnenzimmer liegen. Der L-förmige Grundriss teilt dabei die Bewohnereinheiten in zwei klar getrennte Gruppen.

Übersichtlich im Zentrum der Anlage liegen der Pflegestützpunkt und die offenen Aufenthaltsbereiche. Zusätzliche Aufenthaltsbereiche in den Gangnischen bilden Rückzugsmöglichkeiten mit privatem Charakter für die BewohnerInnen. Große Loggien werden nach Süden und Westen hin ausgerichtet. Dadurch erhalten die SeniorInnen freie Ausblicke zur Straße, zum Vorplatz und in den Hof. Großzügigen Verglasungen geben der Anlage Offenheit und Transparenz. Alle Gänge sind dadurch mit Licht durchflutet und sehr hell.

In dem baulich getrennten Gebäude des betreubaren Wohnens finden sich 25 Wohneinheiten mit je rund 50 Quadratmeter Nutzfläche. Diese verfügen über ein Wohnzimmer mit Kochnische, ein Schlafzimmer, Bad, WC und einen Abstellraum. Im Gebäude befinden sich weiters Waschküchen, Trockenräume, Kellerabteile sowie ein Gemeinschaftsraum.

Entstehungsgeschichte und Baufortschritt:

Gemeinderatsbeschluss für neues Seniorenzentrum

Bereits im Sommer 2005 wurden die Vorraussetzungen für ein neues Seniorenzentrum inklusive betreubarer Wohnungen im Linzer Süden geschaffen. Am 30. Juni 2005 hat sich der Gemeinderat für den Abschluss einer Optionsvereinbarung über ein geeignetes Grundstück ausgesprochen. Inhaber des südlich der SolarCity am Falterweg gelegenen fast 8 000 Quadratmeter großen Areals war die Pfarre St. Paul zu Pichling.

Nach den Änderungen im Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erhielt die GWG für die Bauausführung im November 2005 das Baurecht eingeräumt.
Im Mai 2007 erfolgte die Einreichung der Unterlagen bei der Linzer Baubehörde. Nach der Genehmigung beginnen sofort die Detailplanung sowie die Erstellung der Polierpläne. Im Juli 2008 erfolgte der Spatenstich des neuen Seniorenzentrums. Nach nur zehn Monaten Bauzeit ist die Gleichenfeier war am 8. Mai 2009. Die Eröffnung des modernen Seniorenzentrums findet am 27. April 2010 statt, die betreubaren Wohnungen sind ab August 2010 bezugsfertig. 

Architekturwettbewerb

Bei einem EU-weiten zweistufigen Architekturwettbewerb hat am 19. Dezember 2006 ein unabhängiges Preisgericht in einstimmiger Entscheidung das Siegerprojekt gekürt. Aus 77 Einreichungen konnten die Wiener Architekten Arch. DI Christoph Karl und Mag. Arch. Andreas Bremhorst mit ihrem Projekt als Sieger hervorgehen.

Fotos.

Weiterführende Informationen zum Projekt

KONTAKT

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Hauptstraße 1 - 5
4041  Linz

Tel: +43 732 7070
Fax: +43 732 7070 54 2110
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