ErwerbspendlerInnen

Die Pendelzielstatistik von Statistik Austria bezieht sich auf die österreichische Hauptwohnsitzbevölkerung. ErwerbseinpendlerInnen mit Hauptwohnsitz im Ausland, die in Österreich ihrer Beschäftigung nachgehen, fehlen in dieser Statistik. In der Pendelzielstatistik wird nur die Haupterwerbstätigkeit einer aktiv erwerbstätigen Person ausgewiesen und nicht alle Beschäftigungsverhältnisse. Temporär abwesende Frauen und Männer mit aufrechtem Dienstverhältnis, z.B. Frauen im Mutterschutz, Personen in Elternkarenz, Bildungskarenz usw. werden nicht in die Pendelzielstatistik aufgenommen. Sie haben zwar einen Arbeitsplatz, auf welchen sie nach Ablauf der Karenz zurückkehren können, sind aber während dieser Zeit nicht Teilnehmende im Berufspendelverkehr.

EinpendlerInnen

Mit Stichtag 31.10.2019 weist Statistik Austria insgesamt 107.848 ErwerbseinpendlerInnen für Linz aus. Im Gegenzug pendeln 33.089 LinzerInnen aus Linz aus. Zwei Drittel der ErwerbseinpendlerInnen nach Linz kamen 2019 aus dem Nachbarbezirk Linz-Land (24 Prozent) oder einem der vier Mühlviertler Bezirke (Urfahr-Umgebung: 19 Prozent, Freistadt: 10 Prozent, Perg: 8 Prozent, Rohrbach: 5 Prozent). Insgesamt besitzen rund 87 Prozent der EinpendlerInnen ihren Hauptwohnsitz in Oberösterreich.


AuspendlerInnen

Linzer und Linzerinnen, die ihrer Erwerbstätigkeit außerhalb der Wohngemeinde nachgehen, pendeln besonders häufig in den Bezirk Linz-Land (43 Prozent) aus. Etwa 12 Prozent der AuspendlerInnen arbeiten im Mühlviertel und rund 13 Prozent im Bezirk Wels (Stadt) bzw. Wels-Land. Insgesamt pendeln knapp 80 Prozent in einen anderen oberösterreichischen Bezirk aus. Der Anteil der nach Wien auspendelnden LinzerInnen beträgt 10 Prozent.



Pendelbewegungen mit oberösterreichischen Gemeinden

Besonders starke Pendelverflechtungen gibt es mit der Nachbargemeinde Leonding: Etwa 3.000 LinzerInnen pendeln nach Leonding, und etwa 7.000 LeondingerInnen gehen ihrer Erwerbstätigkeit in der Landeshauptstadt nach. Das nächstgrößere Pendelvolumen ist wesentlich geringer: Zwischen den Gemeinden Traun und Linz pendeln insgesamt rund 6.000 Personen.

Es gibt nur acht oberösterreichische Gemeinden, in die mehr LinzerInnen zum Zweck der Erwerbstätigkeit auspendeln als die dortigen EinwohnerInnen nach Linz einpendeln. In Pasching arbeiten um 745 mehr LinzerInnen als PaschingerInnen in Linz. Der PendlerInnensaldo mit der Gemeinde Hörsching liegt bei -637. Auch in Sattledt (-133) und Allhaming (-129) arbeiten mehr LinzerInnen als umgekehrt. In den Gemeinden Ried im Innkreis (-49), Sipbachzell (-36), Eberstalzell (-24) und Eschenau im Hausruckkreis (-6) ist der PendlerInnensaldo der Stadt Linz leicht negativ.

Die folgende Tabelle umfasst jene 10 oberösterreichischen Gemeinden, die mit der Stadt Linz die höchsten Pendelvolumen aufweisen.

Gemeinde nach Linz
Einpendelnde
von Linz
Auspendelnde
Pendelbewegungen
mit Linz insgesamt
Saldo der Pendel-
bewegungen mit Linz
Leonding 7.164 3.216 10.380 3.948
Traun 3.597 2.268 5.865 1.329
Wels 2.488 2.350 4.838 138
Ansfelden 2.333 1.490 3.823 843
Pasching 1.479 2.224 3.703 -745
Engerwitzdorf 2.370 263 2.633 2.107
Hörsching 849 1.486 2.335 -637
Enns 1.410 812 2.222 598
St. Florian 1.228 889 2.117 339
Gallneukirchen 1.646 253 1.899 1.393
Quelle: Statistik Austria, Abgestimmte Erwerbstatistik 2019 (Stichtag: 31.10.2019)

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