Klima

Langjährige Durchschnittswerte - auch Normalwerte genannt - auf die wiederholt hier Bezug genommen wird, sind ausführlich unter folgendem Link zu finden.

Normalwerte (neues Fenster)

Lufttemperaturen, Niederschläge, Sonnenstunden

Dezember 2018

Der Dezember brachte mit durchschnittlichen 2,8 °C erneut zu warme Temperaturen. Damit war es um 2,1 °C wärmer als im langjährigen Mittel. Darüber hinaus gab es den ersten "Eistag" in diesem Winter, mit einem Tagesmaximum von unter 0 °C. Mit 11,2 °C war der 24. Dezember der wärmste und der 16. mit -5,7 °C der kälteste Tag im Monat.
Nach den sehr trockenen Vormonaten gab es im Dezember mit einer Niederschlagsmenge von 95 mm um 46 % mehr Niederschlag als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010.
Des Weiteren präsentierte sich der Dezember mit 33 Sonnenstunden eher trüb. Die Sonne zeigte sich um 30 % weniger oft als im Beobachtungszeitraum der Jahre 1981 bis 2010.

November 2018

Auch der November reiht sich in die Riege der überdurchschnittlich warmen Monate im Jahr 2018 ein. Die Durchschnittstemperatur lag mit 6,7 °C um 2,3 °C über dem langjährigen Mittel. Der November brachte uns außerdem die ersten 4 Frosttage seit dem letzten Winter mit einem Tagesminimum von unter 0 °C. Am 6. November war es mit einer Temperatur von 22,3 °C am wärmsten, der letzte Novembertag markierte hingegen mit einem Tagestiefstwert von -3,9 °C den kältesten Tag im Monat.
Auch der November war wie schon der Vormonat Oktober sehr trocken. Mit insgesamt 36 mm war die Niederschlagsmenge um 42 % geringer als im langjährigen Durchschnitt.
Darüber hinaus zeigte sich der November mit 78 Sonnenstunden von seiner freundlichen Seite. Die Sonne schien um 47 % häufiger als im Beobachtungszeitraum der Jahre 1981 bis 2010.

Oktober 2018

Der Oktober bestätigt den Trend der überdurchschnittlich hohen Temperaturen im Jahr 2018. Das Monatsmittel der Lufttemperatur lag mit 12,5 °C um 2,6 °C über dem Schnitt der Jahre 1981 bis 2010. Im Oktober konnte am 11. sogar noch 1 Sommertag mit einem Temperaturmaximum von über 25 °C beobachtet werden. Dies war gleichzeitig der wärmste Tag des Monats, während der 31. Oktober mit einem Tagestiefstwert von 2,5 °C der kälteste Tag des Monats war.
Die in diesem Jahr meist vorherrschende Trockenheit kam nach einer kurzen Pause im Vormonat September wieder zurück. Es gab nur 20 mm Regen, um 65 % weniger als im langjährigen Mittel.
Darüber hinaus war dieser Oktober sehr sonnig. Mit insgesamt 175 Sonnenstunden gab es um 45 % mehr Sonnenschein als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Lufttemperaturen und Niederschläge - 3. Quartal 2018

Juli 2018

Der Juli 2018 war einer der wärmsten und trockensten der letzten 10 Jahre. Es wurde eine mittlere Lufttemperatur von 22,0 °C gemessen. Somit war es um 2,1 °C wärmer als im langjährigen Mittel. Am 2. Juli sank das Thermometer auf den Tiefstwert von 11,5 °C. Am letzten Tag des Monats zeigte das Thermometer dann mit 34,6 °C die höchste Temperatur.
Seit Februar herrscht durchgängig Trockenheit. Auch der Juli machte hier keine Ausnahme. Es regnete um 62 % weniger als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010.
Die Sonne zeigte sich demgegenüber mit 285 Sonnenstunden um 17 % häufiger als im langjährigen Schnitt.

August 2018

Der August 2018 war mit durchschnittlichen 23,1 °C nach 2015 der zweitwärmste der letzten 10 Jahre und um 3,7 °C heißer als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010. Der 9. August war mit 36,0 °C der bisher wärmste Tag des Jahres. Am 27. wurde der Monatstiefstwert von 8,6 °C gemessen.
Auch im August hielt die Trockenheit an. Mit insgesamt 60 mm Niederschlag fiel nur 62 % der Regenmenge des langjährigen Mittels.
Wie schon der Juli zeigte sich auch der August von seiner freundlichen Seite. Die Sonne schien mit 283 Sonnenstunden um 19 % häufiger als im langjährigen Schnitt.

September 2018

Der September 2018 lag mit einer Durchschnittstemperatur von 16,6 °C etwas über dem Schnitt der Jahre 1981 bis 2010. Gegen Mitte des Monats am 12. war es mit 28,8 °C am wärmsten. Am 26. wurde der Tiefstwert von 4,0 °C gemessen.
Im September hatte die seit Februar andauernde Trockenheit ihr Ende. Mit einer Niederschlagsmenge von 83 mm regnete es um 22 % mehr als im langjährigen Mittel.
Dennoch war es mit insgesamt 215 Sonnenstunden ein sonniger September. Die Sonne schien um 24 % häufiger als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Lufttemperaturen und Niederschläge - 2. Quartal 2018

April 2018

Der April war mit durchschnittlich 15,7 °C einer der wärmsten der Messgeschichte und um 5,4 °C wärmer als im langjährigen Mittel. Beinahe den gesamten Monat hindurch konnten überdurchschnittlich hohe Temperaturen gemessen werden. Dies spiegelt sich auch in der hohen Anzahl (10) an "Sommertagen" wider, an denen das Thermometer das erste Mal in diesem Jahr die 25 °C-Marke überschritt.
Der 6. April war der kälteste Tag des Monats mit einer Temperatur von 4,7 °C. Der 29. war im Gegensatz dazu der wärmste Tag mit 28,2 °C.
Wie in den vergangenen Monaten war es erneut sehr trocken. Mit einer Niederschlagsmenge von 12 mm regnete es um 79 % weniger als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonne zeigte sich, den Temperaturen entsprechend, mit 268 Stunden um 36 % häufiger als im langjährigen Mittel.

Mai 2018

Wie bereits der Vormonat April brachte dieser Mai fast den gesamten Monat hindurch vergleichsweise hohe Temperaturen. Mit durchschnittlichen 18,8 °C war es um 3,5 °C wärmer als im Langzeitschnitt. Im Mai gab es darüber hinaus auch die ersten 3 Tropentage dieses Jahres, an denen die 30 °C-Marke erreicht wurde. Am 19. war es mit 10,1 °C am kältesten. Ende des Monats am 29. Mai wurde der heißeste Tag mit 31,6 °C verzeichnet.
Die Trockenheit, die schon die Vormonate mit sich brachten, zog sich auch den gesamten Mai hindurch. Eine Gesamtregenmenge von 21 mm bedeutete nur 27 % der mittleren Niederschlagsmenge der Jahre 1981 bis 2010. Demgegenüber gab es 262 Sonnenstunden. Damit schien die Sonne um 11 % häufiger als im Langzeitschnitt.

Juni 2018

Der Juni 2018 präsentierte sich überdurchschnittlich warm und sehr trocken. Mit einer mittleren Lufttemperatur von 20,5 °C war es um 2,6 °C wärmer als im langjährigen Schnitt. Vor allem in der ersten Hälfte des Monats konnten Temperaturen bis zu 32,1 °C gemessen werden. Am 23. Juni sank dann das Thermometer auf den Monatstiefstwert von 10,1 °C.
Die seit Februar vorherrschende Trockenheit dauerte auch im Juni an. Insgesamt regnete es um 39 % weniger als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010.
Mit einem Minus von 6 % lag die Sonnenscheindauer etwas unter dem langjährigen Schnitt.

Lufttemperaturen und Niederschläge - 1. Quartal 2018

Jänner 2018

Der Jänner 2018 war mit durchschnittlichen 4,1 °C um 4,5 °C wärmer als im langjährigen Mittel und damit einer der wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen . Dies spiegelte sich auch in der für Jänner geringen Anzahl an Frosttagen wider. Nur an 4 Tagen im ganzen Monat unterschritt das Thermometer die 0 °C-Marke.
Am 9. Jänner war es mit 14,6 °C am wärmsten, am 22. konnte mit -1,5 °C der kälteste Tag des Monats beobachtet werden.
Trotz der überdurchschnittlich hohen Temperaturen gab es mit 97 mm verhältnismäßig viel Niederschlag, um 56 % mehr als im langjährigen Mittel. Dementsprechend zeigte sich die Sonne mit 37 Stunden um 33 % seltener als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Februar 2018

Im Februar war es im Gegensatz zum Vormonat Jänner überdurchschnittlich kalt. Die Durchschnittstemperatur betrug im Monatsmittel nur -0,5 °C und lag damit -1,4 °C unter dem langjährigen Schnitt. Verantwortlich dafür war ein im letzten Monatsdrittel einsetzender Kaltlufteinbruch der bis Ende Februar andauerte. An 20 Tagen unterschritt das Thermometer die 0 °C-Marke.
Am ersten Februartag wurde der wärmste Tag des Monats mit 6,1 °C gemessen. Der 28. Februar war im Gegensatz dazu der kälteste Tag mit -11,1 °C.
Dieser Februar war darüber hinaus äußerst trocken. Dies spiegelte sich in der sehr geringen Niederschlagsmenge von 13 mm wider und entspricht nur 23 % des Schnitts der Jahre 1981 bis 2010. Trotz dieser Trockenheit schien auch die Sonne mit 73 Stunden um 21 % weniger als im langjährigen Durchschnitt.

März 2018

Der März war, wie auch schon der Februar, kälter (-1,7 °C) als im langjährigen Durchschnitt. Die mittlere Tagestemperatur betrug 3,6 °C. Der März war darüber hinaus ein Monat der Temperatur-Gegensätze. Nach der ersten, bereits Ende Februar eingesetzten Kältewelle, die sich bis in die erste März-Woche hinzog, wurde es zur Monatsmitte hin frühlingshaft warm. Ein zweiter Kaltlufteinbruch um den 19. beendete die warmen Temperaturen und sorgte erneut für polare Kaltluft fast bis zum Monatsende. Daraus resultieren 3 Eistage, an denen das Thermometer die 0 °C-Marke den ganzen Tag nicht überschritt.
Gleich der 1. März war der kälteste Tag des Monats mit einer Temperatur von -9,9 °C. Der 30. war im Gegensatz dazu der wärmste Tag mit 16,7 °C.
Wie auch schon im Februar war es erneut sehr trocken. Die Niederschlagsmenge von 35 mm betrug nur 47 % des Schnitts der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonne schien mit 122 Stunden um 11 % weniger als im langjährigen Mittel.



Klimadaten  (PDF | 157,1 KB) (neues Fenster) Tabelle mit Monatswerten: Lufttemperaturen, Niederschläge, Sonnenscheindauer

Die folgende Darstellung zeigt ab 2016 je Monat die jeweils tiefste bzw. höchste gemessene Temperatur (Bandbreite) sowie das Monatsmittel und den Durchschnittswert der Monatsmittel aus den Jahren 1981 bis 2010.

Lufttemperaturen: Die Grafik zeigt die Bandbreite, das Monatsmittel und den langjährigen Durchschnitt der Lufttemperatur  ab Jänner 2016 pro Monat.
  • Lufttemperaturen zwischen Höchst- und Niedrigstwerten
    ab 1945

Die Schwankungen der Niederschlagsmengen zeigt diese Abbildung ab Jänner 2016. Zusätzlich zur monatlichen Niederschlagshöhe wird der maximale Tagesniederschlag und als Vergleichswert wieder der langjährige Durchschnittswert je Monat dargestellt.

Niederschläge: Die Grafik zeigt die Niederschlagsmenge, den langjährigen Durchschnitt und den höchsten Tagesniederschlag  pro Monat ab 2016.
  • Jahresniederschlagshöhe
    Niederschlag pro Jahr ab 1945


Klima 2017 - Lufttemperaturen und Niederschläge

Erstes Quartal 2017

Der Jänner 2017 war der kälteste der letzten 10 Jahre. Mit einer mittleren Lufttemperatur von -3,7 °C war er um 3,3 °C kälter als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010. Am 7. Jänner konnte mit -14,0 °C der kälteste Tag des Monats beobachtet werden. Gegen Monatsmitte kam es zu einem kurzen Temperaturanstieg, sodass am 13. der wärmste Tag mit 4,8 °C verzeichet wurde. Im Jänner gab es darüber hinaus 20 Eistage, an denen das Thermometer den Gefrierpunkt nicht überschritt. Wie schon der Vormonat Dezember war auch der Jänner sehr trocken. Es gab nur 28 mm Niederschlag und damit um 55 % weniger als im Mittel der Jahre 1981-2010. Die Sonne hingegen schien mit 71 Stunden überdurchschnittlich lang, um 29 % häufiger als im langjährigen Schnitt.

Im Gegensatz zum sehr kalten Jänner war der Februar mit durchschnittlichen 3,4 °C um 2,5 °C wärmer als im langjährigen Mittel. Am 9. Februar, war es mit -3,1 °C am kältesten. Betrachtet man den Temperaturverlauf, so zeigt sich, dass es in der zweiten Monatshälfte immer wärmer geworden ist. Am 23. Februar konnte der wärmste Tag im Monat mit 17,9 °C verzeichnet werden. Seit Dezember letzten Jahres ist es darüber hinaus sehr trocken. Der Februar macht mit nur 21 mm Niederschlag keine Ausnahme. Dies entspricht nur 38 % der durchschnittlichen Niederschlagsmenge der Jahre 1981 bis 2010. Dementsprechend oft schien jedoch die Sonne. Diese ließ sich mit 108 Sonnenstunden um 17 % häufiger blicken als im langjährigen Schnitt.

Wie auch schon der Februar war der März mit einer mittleren Lufttemperatur von 8,3 °C überdurchschnittlich warm. Im Monatsverlauf gab es zwei kleinere Kaltlufteinbrüche. Der erste verursachte am 13. den kältesten Tag des Monats mit -0,5 °C. Am 31. März war es am wärmsten. Das Thermometer kletterte auf knapp 24 °C. In punkto Niederschlag zeigte sich der März nicht mehr ganz so trocken wie der Februar. Mit 60 mm gab es dennoch um 20 % weniger Niederschlag als im langjährigen Schnitt. An Sonne mangelte es im März wie schon im Vormonat nicht. 167 Sonnenstunden konnten gezählt werden. Damit ließ sie sich um 21 % häufiger blicken als im Beobachtungszeitraum der Jahre 1981 bis 2010.

Zweites Quartal 2017

Der April war, anders als die Vormonate Februar und März, mit durchschnittlich 9,4 °C wieder etwas kälter (-0,9 °C) als im langjährigen Mittel. Während der April sehr mild begonnen hatte, der erste Tag im Monat war mit 24,4 °C zugleich auch der wärmste, kam in der zweiten Monatshälfte ein Kaltlufteinbruch, der bis zum Monatsende anhielt. Am 21. konnte der kälteste Tag des Aprils mit -0,5 °C beobachtet werden. Dementsprechend gab es mit 88 mm Niederschlag um 48 % mehr als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonne hingegen zeigte sich mit 142 Stunden äußerst selten. Sie schien damit um 28 % weniger als im langjährigen Mittel.

Dieser Mai war mit einer Durchschnittstemperatur von 16,7 °C der wärmste seit über 10 Jahren und um 1,4 °C wärmer als im langjährigen Mittel. Der kälteste Tag war der 10. Mai mit 3,4 °C. Zum ersten Mal in diesem Jahr gab es auch 3 "Tropentage", an denen die maximale Tagestemperatur 30 °C oder mehr erreichte. Der heißeste Tag war hierbei der 30. Mai mit 31,3 °C. Die Niederschlagsmenge lag mit 82 mm um 6 % über dem langjährigen Schnitt. Auch die Sonne zeigte sich überdurchschnittlich oft. Sie schien mit 285 Stunden um 20 % mehr als im Vergleichszeitraum der Jahre 1981 bis 2010.

Sehr warm, sonnig und trocken, so präsentierte sich der heurige Juni. Mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 21,3 °C war es um 3,4 °C wärmer als im langjährigen Mittel. Der Juni 2017 zählt somit zu den wärmsten Junimonaten der Messgeschichte. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 7,9 °C am 8. Juni und 33,1 °C am 22. Juni. Neben 4 Tropentagen (mindestens 30 °C) gab es auch 25 Sommertage (mindestens 25 °C). Damit wurde der Rekord an Sommertagen aus dem Jahr 2003 um 2 Tage überschritten. Zudem war es ausgesprochen trocken. Insgesamt 35 mm Niederschlag entsprechen nur 39 % des Mittelwerts der Jahre 1981 bis 2010. Wie schon der Mai war auch der Juni sehr sonnig und brachte 31 % mehr Sonnenstunden als für diese Jahreszeit üblich.

Drittes Quartal 2017

Der Juli war mit einer Durchschnittstemperatur von 21,0 °C zwar etwas kälter als der Vormonat Juni, aber dennoch um 1,1 °C wärmer als im langjährigen Mittel.
Betrachtet man den Temperaturverlauf genauer, so waren besonders die letzten Tage im Monat sehr wechselhaft. Dem kältesten Tag mit 12,6 °C, gemessen am 26., folgte kurz darauf am 31. der wärmste Tag im Juli mit 32,7 °C. Zudem gab es 20 Sommertage mit Temperaturen von 25 °C und höher und 8 Tropentage mit mindestens 30  °C. Während es im Juni noch äußerst trocken war, regnete es im Juli mit einer Niederschlagsmenge von 143 mm um 37 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Dennoch zeigte sich die Sonne mit 256 Sonnenstunden etwas häufiger als im langjährigen Mittel.

Dieser August war nach dem August 2015 mit durchschnittlichen 21,2 °C der wärmste der letzten 10 Jahre und übertraf den Langzeitschnitt um 1,8 °C.
Gleich am 1. August wurde die Höchsttemperatur von 36,5 °C gemessen, am 22. hingegen war mit 10,2 °C der kälteste Tag im Monat. An 22 Tagen zeigte das Thermometer 25 °C und mehr und an 8 Tagen sogar mindestens 30 °C. Trotz der Hitze regnete es mit 107 mm um 12 % mehr als im langjährigen Durchschnitt. Die Sonne schien hingegen 281 Stunden lang und damit um 18 % länger als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Der September war mit einer Durchschnittstemperatur von 13,8 °C seit April der erste Monat, in dem es wieder kälter (-1,0 °C) als im langjährigen Mittel war. Darüber hinaus war es in Linz der kälteste September seit dem Jahr 2010.
Mitte des Monats, am 14., wurde der wärmste Tag mit 23,5 °C beobachtet. Vier Tage später, am 18. September, fiel das Thermometer auf den Tiefstwert von 6,3 °C. Mit 58 mm war um 14 % weniger Niederschlag zu verzeichnen als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonne schien mit 144 Stunden um 17 % weniger als im langjährigen Mittel.

Viertes Quartal 2017

Dieser Oktober war mit durchschnittlich 11,2 °C einer der wärmsten der letzten 10 Jahre und um 1,3 °C wärmer als im langjährigen Mittel.
Gleich in der ersten Oktoberwoche, am 5., war es mit knapp 23 °C am wärmsten. Der letzte Tag im Oktober, war mit nur noch 2,5 °C der kälteste Tag des Monats.
Trotz der eher milden Temperaturen regnete es mit 64 mm um 11 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Darüber hinaus zeigte sich die Sonne mit 111 Stunden um 8 % weniger als im langjährigen Mittel.

Der November brachte uns die ersten Minustemperaturen der zweiten Jahreshälfte. Die Durchschnittstemperatur von 4,8 °C bewegte sich in etwa auf dem Niveau des langjährigen Mittels.
Gleich zu Beginn des Monats, am 3. November, konnte mit 14,1 °C der wärmste Tag gemessen werden. Mitte November kam es zu einem Kaltlufteinbruch, der die Temperatur am 16. auf -0,7 °C sinken ließ, den tiefsten Wert des Monats. Dies war auch gleichzeitig einer von 2 Frosttagen, an denen das Thermometer den Gefrierpunkt unterschritt.
Die Sonnenscheindauer bewegte sich mit 53 Stunden ziemlich genau im Langzeitschnitt, während die Niederschlagsmenge mit 69 mm um 13 % über dem Mittel der Jahre 1981 bis 2010 lag.

Im Dezember war es mit 1,8 °C etwas wärmer als im langjährigen Schnitt. Neben 19 Frosttagen, mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, gab es diesen Monat erstmals seit Jänner wieder einen "Eistag", an dem das Thermometer die 0 °C-Marke den ganzen Tag nicht überschritt.
Am Silvestertag war es mit 14,1 °C am wärmsten. Im Gegensatz dazu brachte ein kurzer Temperatursturz am 19. Dezember mit -5,5 °C den kältesten Tag des Monats.
Im Dezember war eine Niederschlagsmenge von 73 mm zu verzeichnen, um 11 % mehr als im langjährigen Mittel. Des Weiteren ließ sich die Sonne mit 34 Stunden um 27 % seltener blicken als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Klima 2016 - Lufttemperaturen und Niederschläge

Erstes Quartal 2016

Im Gegensatz zu den beiden Vormonaten zeigte der Jänner mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 0,4 °C keine allzu große Abweichung (+0,8 °C) vom langjährigen Monatsmittel der Jahre 1981-2010. Den Temperaturverlauf betrachtend, wurden zwei kalte und zwei warme Wetterperioden sichtbar. Am 22. war es aufgrund des zweiten Kaltlufteinbruchs mit -9,4 °C am kältesten. Gegen Ende des Monats am 28. konnte der wärmste Tag im Jänner mit 13,2 °C beobachtet werden. Darüber hinaus gab es im Jänner 14 Tage mit einer geschlossenen Schneedecke. Ziemlich genau im Mittel präsentierte sich der Jänner bei der Sonnenscheindauer sowie bei der Niederschlagsmenge. Die Sonne schien mit 55 Stunden nur um 1 % weniger als im Durchschnitt der Jahre 1981-2010, während beim Niederschlag mit 67 mm um 7 % mehr beobachtet werden konnte als im langjährigen Monatsmittel.

Der Februar war überdurchschnittlich warm. Mit einem Monatsmittel von 5,2 °C übertrifft er den Normalwert der Lufttemperatur von 1981-2010 um 4,3 °C und gilt damit als einer der wärmsten Februare der Messgeschichte. Die höchste Temperatur wurde am 22. mit 19,1 °C gemessen, wohingegen der 12.02. der kälteste Tag des Monats mit -1,7 °C war. Den gesamten Februar hindurch konnten nur 4 Frosttage mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt beobachtet werden. Trotz der äußerst warmen Temperaturen gab es überdurchschnittlich viel Niederschlag, mit 67 mm um 10 % mehr als im langjährigen Durchschnitt. Die Sonne zeigte sich mit 78 Sonnenstunden nicht so häufig (-15 %) als im Mittel der Jahre 1981-2010.

Anders als der Februar lag der März mit einer Durchschnittstemperatur von 6,3 °C nur etwas (1,0 °C) über dem langjährigen Mittel. Der Temperaturverlauf im März zeigt, dass die letzten Tage des Monats die wärmsten waren. Der letzte Märztag war der heißeste des gesamten Monats mit 24,2 °C. Am kältesten war es am 10. März mit -0,6 °C. Der gesamte Monat war darüber hinaus von überwiegender Trockenheit geprägt. Es fielen mit 20 mm nur 28 % der durchschnittlichen Niederschlagsmenge der Jahre 1981-2010. Trotz dieser geringen Niederschlagsmenge kam die Sonne nicht ganz so häufig zum Vorschein als für diese Zeit üblich. Die Sonnenscheindauer betrug mit 130 Stunden 5 % weniger als im langjährigen Schnitt.

Zweites Quartal 2016

Der April war mit 10,7 °C nur geringfügig (0,4 °C) wärmer als im langjährigen Mittel. Dieser Monat war geprägt von starken Temperaturgegensätzen. Zu Monatsbeginn bescherte uns der April die ersten Sommertage mit einem Temperaturmaximum von über 25 °C. Der wärmste Tag konnte am 5. mit 25,9 °C beobachtet werden. Gegen Ende des Monats sanken die Temperaturen teilweise sogar wieder unter den Gefrierpunkt und der Frost kam zurück. Der kälteste Tag war der 28. mit -0,3 °C. Mit 44 mm gab es um 26 % weniger Niederschlag als in den Jahren 1981-2010. Dennoch zeigte sich die Sonne mit 181 Sonnenstunden nicht ganz so häufig wie in den vergangenen Jahren. Sie schien um 8 % weniger als im langjährigen Mittel.

Mit einer mittleren Temperatur von 15,1 °C war der Mai als erster Monat im Jahr etwas kälter (-0,2 °C) als im langjährigen Durchschnitt. Die Eisheiligen brachten diesmal relativ pünktlich den zu dieser Jahreszeit oft beobachteten Kaltlufteinbruch, welcher am 16. den kältesten Tag des Monats mit 6,3 °C hervorbrachte. Gegen Ende des Monats war ein Temperaturanstieg zu beobachten und am 22. der heißeste Tag im Mai mit 29,9 °C. Wie schon in den vergangenen Jahren fiel auch in diesem Mai mit 218 mm sehr viel Niederschlag. Dies entspricht um 183 % mehr als in den Jahren 1981-2010. Dementsprechend schien auch die Sonne mit nur 213 Stunden, um 10 % weniger als im langjährigen Durchschnitt.

Im Juni 2016 war es um 1,3 °C wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Der kühlste Tag war der 21. mit 12,6 °C, bereits 3 Tage später wurde das Juni-Maximum mit 33,5 °C gemessen. An 12 Tagen stieg das Thermometer auf mindestens 25 °C, an 3 Tagen sogar auf 30 °C oder mehr. Trotz überdurchschnittlicher Regenmengen erreichte die Sonnenscheindauer fast das langjährige Mittel. 226 Sonnenstunden entsprechen 98 % der durchschnittlichen Sonnenscheindauer. Mit insgesamt 109 mm gab es um 20 % mehr Niederschlag als in den Jahren 1981 bis 2010.

Drittes Quartal 2016

Im Juli lag die durchschnittliche Lufttemperatur mit 21,1 °C um 1,2 °C über dem langjährigen Durchschnitt. Der wärmste Tag war der 11. mit 33,2 °C. Mitte des Monats kam es zu einem Temperatursturz, der uns am 15. den kältesten Tag des Monats mit gerade 11,2 °C brachte. Der Juli bescherte uns 23 Sommertage mit Temperaturen von 25 °C oder darüber und 2 Tage, an denen das Thermometer sogar auf 30 °C und mehr kletterte. Wie im Vormonat Juni regnete es mit 135 mm zwar überdurchschnittlich viel, dennoch schien die Sonne mit 256 Sonnenstunden um 5 % mehr als in den Jahren 1981 bis 2010. Die Sonnenscheindauer blieb um 17 % unter dem September-Mittelwert der Jahre 1981 bis 2010.

Der August hatte im Mittel eine Lufttemperatur von 19,6 °C und war um 0,2 °C wärmer als im langjährigen Schnitt. In der ersten Monatshälfte kam es zu einem Kaltlufteinbruch der uns am 11.8. den kältesten Tag des Monats mit 9,9 °C brachte. Gegen Ende des Monats stiegen die Temperaturen wieder spürbar an und es konnte am 28. der wärmste Tag des Monats mit 31,1 °C gemessen werden. Dieser war einer von 2 Tagen an denen das Thermometer auf 30 °C oder mehr stieg. Anders als in den Monaten zuvor regnete es im August um 19 % weniger als im Durchschnitt der Jahre 1981-2010 und auch die Sonne zeigte sich mit 247 Sonnenstunden von ihrer freundlichen Seite und bescherte uns um 4 % mehr Sonnenschein als im langjährigen Mittel.

Dieser September war einer der wärmsten der letzten 10 Jahre. Mit einer Durchschnittstemperatur von 17,5 °C war er um 2,7 °C wärmer als im Schnitt der Jahre 1981-2010. Mitte des Monats war es am heißesten mit dem Temperaturmaximum von 30,2 °C am 12. September. Ab dem 20. folgte ein kurzer Temperatureinbruch, der uns am 23. den kältesten Tag des Monats mit 7,9 °C bescherte. Dieser September war darüber hinaus auch ein Monat der Gegensätze. Während es, speziell in der zweiten Monatshälfte, mit insgesamt 88 mm überdurchschnittlich viel regnete, schien die Sonne mit 242 Sonnenstunden um 40 % mehr als im langjährigen Durchschnitt und damit fast so häufig wie im Vormonat August, der es auf 247 Sonnenstunden brachte.

Viertes Quartal 2016

Im Gegensatz zum überdurchschnittlich warmen September war der Oktober 2016 mit einer Durchschnittstemperatur von 9,7 °C geringfügig kälter (-0,2 °C) als im langjährigen Mittel. Der erste Tag des Monats war mit 23,3 °C zugleich auch der wärmste. Gegen Monatsende, am 23. Oktober wurde aufgrund eines kurzen Kaltlufteinbruchs der kälteste Tag des Monats beobachtet. Das Thermometer stieg nur auf 1,4 °C und damit nur knapp über den Gefrierpunkt. Die Sonne ließ sich im Oktober nicht so häufig blicken als in den vergangenen Jahren. Sie schien nur 90 Stunden und damit um 25 % weniger als im langjährigen Schnitt. Darüber hinaus regnete es im Oktober mit einer Niederschlagsmenge von 59 mm um 2 % häufiger als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Wie der Oktober liegt der November mit durchschnittlichen 4,2 °C nur etwas (-0,2 °C) unter dem Mittelwert der Jahre 1981 bis 2010. Nach einer zu kühlen ersten Monatshälfte, stieg das Thermometer in der zweiten Monatshälfte auf bis zu 13,7 °C. Der kälteste Tag war mit -5,1 °C der 30. und somit gleichzeitig auch der letzte Tag im Monat. Darüber hinaus gab es auch die ersten 6 Frosttage mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. In punkto Niederschlag zeigte sich der November trockener als der Oktober. Die Niederschlagshöhe war mit 51 mm um 17 % geringer als im langjährigen Durchschnitt. Die Sonne hingegen zeigte sich mit 58 Sonnenstunden um 9 % häufiger als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010.

Der Dezember war seit September der erste Monat, der mit einer mittleren Lufttemperatur von 1,2 °C wieder etwas wärmer (+0,5 °C) als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010 war. In der zweiten Monatshälfte kam es gegen Ende zu einem Temperaturanstieg mit einem Maximum von 9,6 °C am 26. Dezember. Kurz darauf, am Silvestertag, wurde mit -5,9 °C der kälteste Tag des Monats beobachtet. Im Dezember gab es außerdem die ersten 7 Eistage dieses Winters, an denen das Thermometer den ganzen Tag unter dem Gefrierpunkt blieb. Mehr noch als im Vormonat November war es im Dezember mit nur 21 mm Niederschlag äußerst trocken. Es gab um 68 % weniger Niederschlag als im Mittel der Jahre 1981-2010. Die Sonne hingegen schien mit 51 Stunden etwas häufiger als im langjährigen Schnitt.

Klima 2015 - Lufttemperaturen und Niederschläge

Erstes Quartal 2015

Im Jänner 2015 war es - bereits das fünfte Monat in Folge - wärmer als im langjährigen Durchschnitt, konkret um 2,9 °C verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt von 1981 bis 2010. Die Lufttemperatur betrug im Mittel 2,5 °C und schwankte zwischen 17,3 °C am 10. und -2,4 °C am 1. Jänner. An 13 Tagen im Jänner sank das Thermometer zeitweise unter die Nullgradgrenze ("Frosttage"), an keinem Tag jedoch blieb die Temperatur beständig unter 0 °C. Es gab an 21 Tagen im Jänner Niederschlag, die Niederschlagsmenge lag mit 63 mm genau im langjährigen Durchschnitt. Die Sonnenscheindauer blieb mit 37 Stunden im Jänner um ein Drittel unter dem langjährigen Durchschnitt.

Der Februar 2015 brachte durchschnittliche Temperaturen und wenig Niederschlag. Das Monatsmittel der Lufttemperatur lag mit 1,3 °C um 0,4 °C über dem langjährigen Durchschnitt. Die Temperaturen bewegten sich zwischen -5,3 °C am 4. und 12,3 °C am 16. des Monats.
Mit 10 mm fiel im Februar nicht einmal ein Fünftel (18 %) des für diese Jahreszeit üblichen Niederschlags. Die Sonne hingegen zeigte sich mit 97 Stunden um 5 % öfter als im langjährigen Mittel.

Der heurige März war insgesamt um 1,1 °C wärmer als im langjährigen Mittel. Während die ersten beiden Dekaden frühlingshaft mild und trocken verliefen, brachte die stürmische Wetterlage gegen Monatsende größere Niederschlagsmengen. Insgesamt summierte sich der Niederschlag auf 76 mm und lag damit im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Auch die Sonnenscheindauer entsprach mit 135 Stunden in etwa dem langjährigen Mittel.

Zweites Quartal 2015

Der heurige April fiel etwas freundlicher aus als im langjährigen Durchschnitt. Die Sonne zeigte sich um 14 % öfter als im Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Es regnete an 10 Tagen, die Niederschlagsmenge belief sich auf 53 mm, um 11 % weniger als für diese Jahreszeit üblich. Die Lufttemperatur bewegte sich im April zwischen 0,6 °C am 4. und 25,9 °C am 27. des Monats. Das Temperatur-Monatsmittel lag mit 10,5 °C nur marginal (+0,2 °C) über dem langjährigen Durchschnitt.

Der Mai präsentierte sich in Linz nass und mit viel zu wenig Sonne. Der Monatsniederschlag lag um 27 % über dem langjährigen Durchschnitt, insgesamt waren es 98 mm. An 17 Tagen im Mai regnete es. Die Sonne ließ sich am Linzer Himmel insgesamt 153 Stunden blicken, um 35 % weniger als im Schnitt der Jahre 1981 bis 2010. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 7,7 und 27,0 °C. Das Monatsmittel der Lufttemperatur lag bei 15,1 °C und damit leicht (-0,2 °C) unter dem langjährigen Durchschnitt.

Der Juni verlief überdurchschnittlich warm und trocken. Das kühle Monatsende konnte die Hitzewelle vom Junianfang nur teilweise kompensieren. Die Lufttemperatur lag diesen Juni im Schnitt um 1,5 °C über dem langjährigen Mittelwert (17,9 °C). Mit 66 mm Niederschlag blieb gut ein Viertel (27 %) des langjährigen Mittels vom Monatsniederschlag aus. Es regnete an 8 Junitagen, am meisten am 27. 6. mit 18 mm. Die Sonnenscheindauer fiel ganz leicht unterdurchschnittlich aus, 222 Sonnenstunden sind 96 % des langjährigen Mittels.

Drittes Quartal 2015

Der Juli präsentierte sich äußerst heiß, sehr trocken und überdurchschnittlich sonnig. Der Temperaturmonatsmittelwert lag im Juli 2015 um 3,4 °C über dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Mit einem Monatsmittelwert von 23,3 °C verzeichnete Linz einen neuen Temperaturrekord seit Beginn der Messungen. Am kühlsten war es am 10. Juli mit 11,0 °C, am heißesten am 22. Juli bei 36,6 °C. Mit 27 mm Niederschlag fiel nur rund ein Viertel (26 %) des für Juli üblichen Monatsniederschlags. Immerhin verteilte sich die geringe Regenmenge auf 13 Tage. Die Sonne ließ sich um 30 % öfter blicken als im langjährigen Schnitt, stolze 318 Sonnenstunden zählte dieser Juli.

Der August fiel sehr heiß, äußerst trocken und überdurchschnittlich sonnig aus. Die mittlere Lufttemperatur lag um ganze 4,0 °C über dem August-Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Mit durchschnittlichen 23,4 °C war es in diesem August sogar etwas wärmer als im Juli. Am heißesten war es am 7.8. bei 36,1 °C, am kühlsten am 26.8. mit 10,3 °C. Ähnlich trocken wie bereits der Juli verlief auch der August. Es bildeten sich nur sehr wenige Gewitter, insgesamt fiel 26 mm Niederschlag, das ist nur gut ein Viertel (27 %) des langjährigen Mittelwerts. Dementsprechend war es überdurchschnittlich sonnig im August: mit 285 Stunden ließ sich die Sonne um 20 % mehr blicken als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010.

Der September verlief im Gegensatz zu den Monaten Juli und August nur etwas wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Die mittlere Lufttemperatur lag mit 15,4 °C um 0,6 °C über dem September-Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Der erste Tag des Monats war mit 34,7 °C auch gleichzeitig der heißeste. Darüber hinaus waren drei Tropentage (Tagesmaxium von mindestens 30,0 °C) zu verzeichnen. Die niedrigste Lufttemperatur wurde gegen Ende des Monats, am 29.9., mit 7,9 °C gemessen. Mit 61 mm Niederschlag fiel um 10 % weniger Regen als im September üblich. Auch die Sonne zeigte sich mit 145 Sonnenstunden nicht ganz so häufig. Die Sonnenscheindauer blieb um 17 % unter dem September-Mittelwert der Jahre 1981 bis 2010.

Viertes Quartal 2015

Im Oktober lag die Temperatur mit durchschnittlich 10,0 °C ziemlich genau (+0,1 °C) im Bereich des vieljährigen Klimamittels. Betrachtet man den Temperaturverlauf, so lagen die Lufttemperaturen im ersten und letzten Drittel des Monats über dem Durchschnitt und in der Monatsmitte darunter. Dies zeigt auch ein Blick auf das Temperaturmaximum, welches am 03.10. mit 22,1 °C zu verzeichnen war. Den Gegenpol bildete der 12.10., wo mit 2,2 °C die niedrigste Temperatur des Monats gemessen wurde. An 14 Tagen regnete es, mit 62 mm lag die Niederschlagsmenge im gesamten Monat um 7 % über dem langjährigen Mittel. Wie schon im September blieb auch die Sonnenscheindauer mit 105 Stunden 13 % unter dem Oktober-Durchschnitt der Jahre 1981-2010.

Der November präsentierte sich überdurchschnittlich warm und sonnig. Das Monatsmittel der Lufttemperatur lag bei 7,3 °C und damit um 2,9 °C über dem Durchschnitt. Im Monatsverlauf kam es zu starken Temperaturgegensätzen. Während der November bis Monatsmitte überdurchschnittlich warm ausfiel, beendete am 20. November eine Kaltfront das milde Herbstwetter, woraus am 25. November mit -3,0 °C der kälteste Tag im Monat resultierte. Im Gegensatz dazu war der erste Tag des Monats mit 18,8 °C gleichzeitig auch der wärmste. Obwohl um 11 % mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel fiel, zeigte sich der November vor allem von seiner freundlichen Seite und schenkte uns mit 77 Stunden um 45 % mehr Sonne als im Durchschnitt der Jahre 1981-2010.

Dieser Dezember ist mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 4,4 °C einer der wärmsten der Messgeschichte. Er übertrifft damit den Normalwert im Beobachtungszeitraum der Jahre 1981-2010 um 3,7 °C. Diese hohen Temperaturen konnten beinahe den gesamten Dezember hindurch beobachtet werden. Dies zeigt sich auch dadurch, dass insgesamt nur fünf Frosttage mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu verzeichnen waren. Der wärmste Tag im Dezember war der 22.12. mit 13,7 °C. Am Silvestertag war es am kältesten mit -2,8 °C. Der Dezember war ein überaus freundlicher Monat mit wenig Niederschlag und überdurchschnittlich viel Sonnenschein. Mit 12 mm fiel um 82 % weniger Niederschlag als im Durchschnitt der Jahre 1981-2010. Demgegenüber schien die Sonne mit 59 Stunden um 26 % mehr als im langjährigen Monatsmittel.

Klima 2014 - Lufttemperaturen und Niederschläge

Erstes Quartal 2014

Der Jänner 2014 war gekennzeichnet von Wetterlagen aus Süden oder Südwesten mit sehr milden, trockenen Luftmassen. Daher war es im heurigen Jänner mit einem Temperaturmonatsmittel von 1,7 °C deutlich wärmer (um 2,1 °C) als im langjährigen Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 - trotz eines Kaltlufteinbruchs aus Nordosten gegen Ende des Monats. Die Lufttemperaturen lagen in Linz-Stadt zwischen 9,8 °C am 5. und -5,7 °C am 26. Jänner. Es fiel auch nur rund die Hälfte (52 %) des langjährigen mittleren Jänner-Niederschlags, insgesamt 32 mm. Die Sonne ließ sich eher spärlich blicken, es gab oft Nebel im Zentralraum. Linz brachte es auf 83 % der durchschnittlichen Sonnenstunden.

Der Februar 2014 verlief extrem mild, äußerst trocken und sehr sonnig. Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 4,5 °C, um 3,6 °C(!) mehr als im langjährigen Durchschnitt. Die Temperaturen lagen im Februar zwischen 14,4 und -2,3 °C. Keinen einzigen Tag blieb die Lufttemperatur beständig unter 0 °C, das Thermometer sank überhaupt nur an 7 Tagen temporär unter 0 °C (0 Eistage, 7 Frosttage). An 7 Tagen fiel Niederschlag, der Monatsniederschlag brachte es "magere" 7 mm, das sind nur 12 % des mittleren Niederschlags im Februar der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonne hingegen leistete kräftig Überstunden. Sie schien um 37 % mehr als im langjährigen Mittel.

Der März 2014 setzte die Reihe der zu warmen und viel zu trockenen Monate fort. In Linz-Stadt war es um 3,6 °C wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 (langjähriges Märzmittel: +5,3 °C). Am 21. März war es - passend zum Frühlingsbeginn - mit Temperaturen bis 22,5 °C am wärmsten, 5 Tage später mit -0,2 °C am kältesten, der 26. März war der einzige sogenannte Frosttag im März (Temperaturminimum unter 0 °C). Die Niederschlagsmenge erreichte nur 29 % einer durchschnittlichen Märzmenge. Am 23. März fielen mit 15 mm mehr als zwei Drittel des gesamten Monatsniederschlags (22 mm). Dafür lag die Sonnenscheindauer - 206 Stunden im Monat oder durchschnittlich 6,6 Stunden pro Tag - um 50 % über dem langjährigen Märzmittelwert.

Zweites Quartal 2014

Der April 2014 setzte die Reihe der seit Juni 2013 zu trockenen und zu warmen Monate fort. Mit einem Temperaturmonatsmittel von 12,1 °C war es deutlich wärmer (um 1,8 °C) als im langjährigen Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Die Lufttemperaturen lagen in Linz-Stadt zwischen -0,2 °C am 17. und 22,9 °C am 30. April. Es fielen nur 40 % des langjährigen mittleren April-Niederschlags, insgesamt 24 mm. Die Sonnenstunden fielen diesen April ebenfalls unterdurchschnittlich aus. Linz brachte es mit 172 Sonnenstunden im April auf 87 % des langjährigen Mittels.

Der Mai 2014 verlief sehr nass und mit etwas zu wenig Sonnenschein auch zu kühl. Das Monatsmittel der Lufttemperatur betrug 14,3 °C, um genau 1 °C weniger als im langjährigen Durchschnitt. Die Temperaturen lagen zwischen 5,2 und 29,9 °C. An 6 Tagen im Mai kletterte das Thermometer auf mindestens 25 °C, den überwiegenden Teil des Monats jedoch regnete es, insgesamt an 20 Tagen. Es fiel insgesamt gut doppelt soviel (206 %) Regen als im Mai-Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010, der niederschlagsreichste Tag war der 27.5. mit allein 37 mm. Der Monatsniederschlag summierte sich auf auf 159 mm (langjähriger Mai-Durchschnitt: 77 mm). Die Sonnenscheindauer blieb mit gesamt 189 Sonnenstunden um 20 % unter dem langjährigen Mittelwert für Mai.

Der Juni 2014 fiel sehr trocken, relativ warm und überdurchschnittlich sonnig aus. Die Lufttemperatur in Linz-Stadt bewegte sich zwischen 9,5 °C am 2. und 33,8 °C am 10. Juni. An 14 Tagen erreichte die Lufttemperatur zumindest 25 °C, an 4 Tagen sogar 30 °C oder mehr. Im Mittel war es im Juni mit 19,5 °C um 1,6 °C wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Seit Juni vorigen Jahres lag damit nur einmal (im Mai) die Temperatur unter dem langjährigen Durchschnitt, in allen anderen Monaten war es wärmer.
An 10 Tagen im Juni fiel Niederschlag, der Monatsniederschlag summierte sich auf magere 30 mm, das ist nur genau ein Drittel des langjährigen Juni-Durchschnitts. Die Sonne hingegen leistete Überstunden. Sie schien im Juni 281 Stunden, um 22 % mehr als im langjährigen Mittel.

Drittes Quartal 2014

Der Juli 2014 verlief in Linz etwas wärmer und trockener als im langjährigen Durchschnitt. Die Lufttemperaturen lagen zwischen 10,9 und 35,3 °C, der Monatsmittelwert (20,9 °C) lag genau um 1 °C über dem Durchschnitt aus den Jahren 1981 bis 2010. An 21 Tagen im Juli stieg das Thermometer auf mindestens 25 °C, an 5 Tagen sogar auf 30 °C oder mehr.
Niederschlag fiel an 14 Tagen, insgesamt 80 mm, um 23 % weniger als im langjährigen Juli-Mittel. Die Sonnenscheindauer lag mit 235 Stunden nur wenig (4 %) unterm Durchschnitt.

Der August 2014 brachte kein sommerliches Wetter. Mit durchschnittlichen 18,3 °C war es um 1,1 °C zu kalt und die Sonne ließ sich um rund ein Viertel weniger häufig blicken als für diese Zeit üblich, nur 175 Stunden im gesamten Monat. Einzig an 2 Tagen im August erreichte das Thermometer 30 °C oder mehr, nur an 10 der 31 Tage waren es zumindest 25 °C. Am 2. August stieg das Thermometer auf den höchsten Wert im August (31,4 °C), am 25. sank es auf den niedrigsten (8,3 °C). Der Monatsniederschlag summierte sich zwar nur auf 84 mm oder 88 % des langjährigen August-Mittelwerts, aber Regentage gab es im August um die Hälfte mehr als im Juli bzw. rund doppelt so viele wie im Juni, nämlich 21!

Der September verlief etwas wärmer und um die Hälfte niederschlagsreicher als im langjährigen Durchschnitt. Am wärmsten war es am 8. September (27,2 °C), am kühlsten bei 5,3 °C am 24. September. Im Mittel lag die Lufttemperatur bei 15,9 °C, um 1,1 °C höher als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Die Niederschlagsmenge belief sich auf 105 mm, um 55 % mehr als das langjährige Mittel. Der meiste Tagesniederschlag (19 mm) fiel am 21. September, insgesamt regnete es an 16 Tagen. Mit 139 Sonnenstunden blieb die mittlere Sonnenscheindauer um genau ein Fünftel unter dem September-Schnitt.

Viertes Quartal 2014

Der Oktober fiel insgesamt ausgesprochen warm aus, und das trotz eines Kaltlufteinbruchs im letzten Monatsdrittel. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 23,0 °C am 12. und 2,9 °C am 28. Oktober. Der Monatsmittelwert, 12,1 °C, lag um 2,2 °C über dem Oktober-Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Überdurchschnittlich fiel auch der Niederschlag aus: 75 mm bedeuten um 30 % mehr Regen im Oktober als im langjährigen Durchschnitt. Während es in den Sommermonaten relativ niederschlagsarm war (33 bis 88 % des langjährigen Durchschnitts), holten die Herbstmonate (September: 155 % des langjährigen Mittels) bisher wieder auf. Die Sonne ließ sich nicht ganz so oft als für Oktober üblich blicken, 98 Sonnenstunden entspricht einem Sonnen-Minus von 18 % im Vergleich zum langjährigen Oktober-Mittelwert.

Im meteorologischen Herbst (1. September bis 30. November) war es heuer in jedem Monat wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Der November wich punkto Lufttemperatur am stärksten vom langjährigen Mittel ab, das Monatsmittel lag mit 7,4 °C um ganze 3 °C über dem Durchschnitt aus den Jahren 1981 bis 2010. Am wärmsten war es im November am 12. mit 20,1 °C, am kühlsten am 27. November mit 0,8 °C. Mehr als die Hälfte des für November durchschnittlichen Niederschlags blieb aus, in der Stadt Linz wurden insgesamt 26 mm Niederschlag an 5 Tagen registriert, das sind 43 % des langjährigen Niederschlag-Durchschnitts. Zumindest die Sonne zeigte sich für November überdurchschnittlich oft: 59 Sonnenstunden sind 110 % des langjährigen Mittelwerts.

Im Dezember 2014 war es - wie bereits alle drei Monate zuvor - wärmer als im langjährigen Durchschnitt, konkret um 2,7 °C verglichen mit dem langjährigen Durchschnitt von 1981 bis 2010. Die Lufttemperatur betrug im Mittel 3,4 °C und schwankte zwischen 13,6 °C am 19. und -9,4 °C am 29. Dezember. An vier Tagen im Dezember blieb das Thermometer beständig unter 0 °C, an weiteren drei Tagen sank es zeitweise unter die Nullgradgrenze. Es gab an immerhin 20 Tagen im Dezember Niederschlag, die Menge blieb mit 41 mm jedoch um 37 % unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Sonnenscheindauer entsprach mit 47 Stunden im Dezember genau dem langjährigen Durchschnitt.

Klima 2013 - Lufttemperaturen und Niederschläge

Erstes Quartal 2013

Die Statistik bestätigte die subjektive Wahrnehmung: der Jänner brachte in Linz zu milde Temperaturen, zu viel Niederschläge und viel zu wenig Sonnenschein als üblich für den ersten Monat im Jahr. Das Monatsmittel der Lufttemperatur (0,8 °C) lag um 1,2 °C über dem Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Am 27. 1. wurde die niedrigste Temperatur, -7,6 °C, gemessen, 4 Tage später kletterte die Quecksilbersäule auf den höchsten Wert im Jänner, +13,1 °C. An 23 Tagen im Jänner fiel Niederschlag, insgesamt 102 mm, um 64 % mehr als im langjährigen Mittel. An 17 Tagen lag Schnee in Linz, die Schneedecke war bis zu 30 cm dick. Die Sonne schien nicht einmal halb so viel als im langjährigen Jänner-Schnitt, 26 Sonnenstunden bedeuteten nur 47 % des Durchschnitts der Jahre 1981 bis 2010.

Vergleicht man mit langjährigen Mittelwerten, ließ sich im Februar die Sonne noch seltener als im Jänner blicken: es wurden um 63 % weniger Sonnenstunden registriert als für Februar üblich. Das Monatsmittel der Lufttemperatur (0,5 °C) lag um 0,4 °C unter dem langjährigen Mittel. Die Temperaturen bewegten sich zwischen +10,5 °C am 1. und -8,1 °C am 11. Februar. Das Fehlen von beständigen Hochdrucklagen bescherte uns ähnlich wie im Jänner überdurchschnittliche Niederschlagsmengen (66 mm bzw. 120 %). Allein am 1. Februar fiel ein Viertel des gesamten Monatsniederschlags. Im Gegensatz zum Jänner blieb jedoch nichts vom Niederschlag als Schnee erhalten, in Linz gab es keinen einzigen Februartag eine Schneedecke (mind. 1 cm).

Der März 2013 wird als sehr kalt in Erinnerung bleiben. Die erste Märzwoche verlief sehr warm, dann war aber Schluss mit dem Frühling und der Winter schlug mit voller Härte zurück. Eistage, das sind Tage an denen die Temperaturen nicht über den Gefrierpunkt steigen, werden nach dem 20. März in Linz nur alle 50 bis 60 Jahre verzeichnet. 2013 war so ein Jahr, am 26. März war -2,5 °C der höchste Wert der Lufttemperatur. Insgesamt lag das Temperaturmonatsmittel mit 3,2 °C um 2,1 °C unter dem langjährigen Mittelwert. Mit 48 mm blieb der Monatsniederschlag im heurigen März um gut ein Drittel unter dem langjährigen März-Durchschnitt. Die Sonnenscheindauer entsprach mit 137 Stunden im März genau dem langjährigen Durchschnitt.

Zweites Quartal 2013

Der April verlief zweigeteilt: Das erste Monatsdrittel war deutlich zu kalt. Am ersten April wurden in Linz-Stadt frostige -0,9 °C gemessen. Danach sorgten frühsommerliche Temperaturen bis zu 27,8 °C (Maximalwert am 26.4.) dafür, dass das Monatsmittel der Lufttemperatur um 0,9 °C über dem April-Durchschnittswert der Jahre 1981 bis 2010 lag. In Linz-Stadt gab es im April drei Sommertage (Tage mit einem Tagesmaximum von mindestens 25 °C). Die Niederschlagsmenge blieb mit 20 mm um zwei Drittel unter dem langjährigen Durchschnitt. Jedoch blieb auch die Sonnenscheindauer mit 164 Stunden im April um 17 % unter dem langjährigen Mittelwert. Ende des Monats brachte die kräftige, föhnige Südströmung Sahara-Staub nach Österreich. Einen markanten Anstieg der Staubkonzentration verzeichneten jedoch einzig die Messgeräte am Sonnblick-Observatorium.

Der Mai 2013 verlief kühl und sehr nass. In Linz war es mit durchschnittlich 14,5 °C um 0,8 °C zu kühl. Die höchste Temperatur im Mai lag mit 27,7 °C sogar leicht unter der Maximaltemperatur im April. Am 25. Mai sank das Thermometer auf den niedrigsten Wert des Monats, 6,2 °C. Entgegengesetzt zum April lag die Regenmenge durch den Starkregen zum Monatsende weit über dem Durchschnitt. Mit insgesamt 124 mm fiel heuer im Mai um 60 % mehr Niederschlag als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Allein am 30. Mai (Fronleichnam) fielen 27 mm. Die Sonne ließ sich um rund ein Drittel weniger oft blicken. 160 Sonnenstunden sind nur 68 % des langjährigen Mai-Mittelwerts.

Der Juni 2013 wird als Monat der Rekorde in unangenehmer Erinnerung bleiben. Obwohl das Monatsmittel der Lufttemperatur in Linz-Stadt kaum vom langjährigen Durchschnitt abwich (+0,3 °C), war der Monatsanfang und auch das Monatsende viel zu kalt (Temperaturminimum am 27.6. 7,6 °C). Um die Monatsmitte hingegen wurden für Juni Rekordtemperaturen gemessen (maximale Temperatur 35,3 °C am 20.6.). Auch die Niederschlagsmenge erreichte einen Rekordwert. Allein am 1. Juni fiel mit 42 mm beinahe die Hälfte des für Juni üblichen Niederschlags. Insgesamt verzeichnete Linz-Stadt 170 mm Niederschlag, das ist beinahe das Doppelte (+89 %) des langjährigen Juni-Durchschnitts. Nach dem niederschlagsreichen Mai führte der Starkregen Anfang des Monats zu einem der schlimmsten Hochwässer der letzten Jahrzehnte. Die Sonnenscheindauer (225 Stunden) wich trotz der Wetterextreme nur unwesentlich vom langjährigen Juni-Durchschnitt ab (-3 %).

Drittes Quartal 2013

Der Juli 2013 bescherte Linz Sonne und Hitze im Überfluss. Ursache dafür war die permanente Zufuhr von sehr trockenen und heißen Luftmassen aus Nordafrika, die Abkühlung oder Niederschlag nicht zuließen. An 26 Tagen stieg die Lufttemperatur in Linz-Stadt über 25 °C. Im Mittel war es im Juli mit 22,3 °C um 2,4 °C wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Am 1. Juli war es mit 9,9 °C noch am kühlsten, am 28. Juli stieg das Thermometer auf den höchsten Wert im Monat, 36,3 °C. Die Sonne ließ sich gleich um ein Drittel mehr blicken als für Juli ohnehin üblich, satte 326 Stunden lang. Im Juli fiel insgesamt nur 39 mm Niederschlag, um fast zwei Drittel weniger (-63 %) als für Juli üblich, ganz im Gegensatz zum Vormonat, wo Rekordniederschläge eines der schlimmsten Hochwässer der letzten Jahrzehnte zur Folge hatte.

Der August 2013 verlief insgesamt um 1,4 °C wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. An 10 Tagen erreichte die Tageshöchsttemperatur mindestens 30 °C, an weiteren 6 Tagen zumindest 25 °C. An 11 Tagen im August fiel Niederschlag. Der höchste Tagesniederschlag wurde am 9. August gemessen, an diesem Tag fiel mit 24 mm fast ein Drittel des gesamten Monatsniederschlags. Dieser blieb mit 75 mm im gesamten Monat um rund ein Fünftel unter dem langjährigen Durchschnitt. Die Sonne ließ sich im August insgesamt 250 Stunden blicken, etwas (5 %) mehr als für August üblich im Sinne des langjährigen Durchschnitts.

Der September 2013 brachte nach den extremen Ereignissen der letzten Monate mit Hochwasser, Hitze und Trockenheit wieder vergleichsweise normales Wetter. Das Monatsmittel der Lufttemperatur lag mit 14,9 °C nur marginal (+0,1 °C) über dem September-Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Der September bot noch 5 sogenannte Sommertage, das sind Tage mit einem Temperaturmaximum von mindestens 25 °C. Am 7. September kletterte das Thermometer auf den höchsten Wert im Monat, 26,4 °C, am 28. September war es mit 6,7 °C am kühlsten. An 14 Tagen regnete es, mit 73 mm lag die Niederschlagsmenge im gesamten Monat um 9 % über dem langjährigen Mittel. Deutlich unter dem Durchschnitt blieb die Sonnenscheindauer: 140 Sonnenstunden im September bedeuten um 19 % weniger Sonne als im Mittel für September üblich.

Viertes Quartal 2013

Im Oktober 2013 zeigte sich der Herbst von der goldenen Seite. Es war jeweils um rund ein Drittel sonniger sowie trockener als im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010. Die mittlere Lufttemperatur lag mit 10,8 °C ebenfalls über dem langjährigen Durchschnitt, und zwar um 0,9 °C. Die tiefste Oktober-Temperatur (2,5 °C) wurde am 12. registriert, die höchste Temperatur wurde am 28. Oktober mit föhnigen 23,2 °C gemessen. Der Oktober zählte zwar an 13 Tagen Niederschlag, der Monatsniederschlag belief sich insgesamt jedoch auf nur 38 mm, das sind 65 % des langjährigen Oktober-Durchschnitts. Überdurchschnittlich fiel im Gegensatz dazu die Sonnenscheindauer aus. Die Sonne ließ sich im Oktober insgesamt 155 Stunden lang am Linzer Himmel blicken, um 34 Stunden (28 %) mehr als im langjährigen Durchschnitt.

Der November 2013 war bis zur Monatsmitte sehr warm, am Ende dann kalt. Im Durchschnitt lag die Lufttemperatur bei 5,9 °C, um 1,5 °C über dem langjährigen Durchschnitt. Am 7. November war es mit 18,3 °C am wärmsten, am 28. war es mit -5,1 °C am kältesten in Linz. An 14 Tagen fiel Niederschlag, insgesamt 52 mm, das sind 84 % des langjährigen Durchschnitts. An vier Tagen sanken die Temperaturen auf unter 0 °C, an einem Tag blieb es den ganzen Tag frostig, Schneedecke gab es in Linz-Stadt im November dennoch keine. Die Sonne ließ sich 58 Stunden blicken, das sind 9 % mehr als im langjährigen Durchschnitt.

Der Dezember 2013 war klimatologisch sehr ungewöhnlich: Meteorologen stufen ihn als den trockensten Dezember der letzten 40 Jahre ein. In Linz-Stadt fielen nur 14 mm Niederschlag, nicht einmal ein Viertel (22 %) des Dezember-Niederschlags der Jahre 1981 bis 2010. Die mittlere Lufttemperatur lag mit 2,2 °C um 1,5 °C über dem langjährigen Durchschnitt. 15,2 °C(!) wurden am 26. 12. gemessen, der höchste Wert im Dezember. Am 4. 12. war es bei -3,2 °C am kältesten. Die Sonne ließ sich am Linzer Dezemberhimmel mit 52 Stunden überdurchschnittlich viel blicken (110 %), Nebel bzw. Hochnebel im Zentralraum verhinderten ein größeres Plus an Sonne.

Klima 2012 - Lufttemperaturen und Niederschläge

Erstes Quartal 2012

Überdurchschnittlich warm und sonnig, aber auch sehr niederschlagsreich - so präsentierte sich der Jänner 2012. Mit einer mittleren Lufttemperatur von 1,7 °C war es um 3,3 °C wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Dementsprechend oft zeigte sich auch die Sonne. Insgesamt schien sie 79 Stunden lang, um 42 % länger als im Mittel der Jahre 1971 bis 2000.
Rasch aufeinanderfolgende Tiefdruckgebiete aus Westen und Nordwesten sorgten für hohe Niederschlagsmengen. In Linz-Hörsching wurde mit 103 mm mehr als das Doppelte des üblichen Niederschlags registriert.

Der letzte Wintermonat verlief sehr kalt und trocken. Bis Mitte Februar hatte uns die sibirische Kälte, mit Temperaturen bis zu -18,6 °C, fest im Griff. In der zweiten Monatshälfte wurde es dann deutlich wärmer, sodaß das Monatsmittel der Lufttemperatur mit -3,5 °C insgesamt um 3,5 °C unter dem langjährigen Durchschnitt lag.
Obwohl im Februar nur rund ein Viertel der üblichen Niederschlagsmenge fiel, sorgte die Kälte an 15 Tagen für eine geschlossene Schneedecke, die bis zu 8 cm dick war.
Die Sonnenscheinausbeute hingegen lag leicht über den Erwartungen. 93 Sonnenstunden entsprechen 103 % des Durchschnitts der Jahre 1971 bis 2000.

Der heurige März präsentierte sich ungewöhnlich warm, sonnig und trocken. Das Monatsmittel der Lufttemperatur lag mit 7,3 °C um 2,8 °C über dem langjährigen Durchschnitt. Damit war dies der wärmste März seit 1994. Die Temperaturen reichten von winterlichen -3,1 °C bis zu frühlingshaften 21,4 °C. Auch die Sonne zeigte sich mit 205 Stunden um 54 % öfter als im Mittel der Jahre 1971 bis 2000.
Die Niederschlagsmengen blieben wie schon im Februar weit hinter den Erwartungen zurück. Mit insgesamt 5 mm Niederschlag war dies der trockenste März seit Beginn der Aufzeichnungen.

Zweites Quartal 2012

Der heurige April bescherte Linz extremes Wetter. Am 2. des Monats zeigte das Thermometer frostige -1,7 °C, am 29. kletterte es auf tropische 29,8 °C. Der Föhn in den letzten Apriltagen ließ das Monatsmittel der Lufttemperatur noch auf 9,9 °C ansteigen, sodass es in diesem April um 1,3 °C wärmer war als im Durchschnitt der Jahre 1971 bis 2000.
Defizite gab es bei der Niederschlagsmenge. 35 mm Regen im gesamten April waren nur gut die Hälfte (56 %) des langjährigen April-Mittelwerts. Die Sonne ließ sich in 218 Stunden um 12 % öfter blicken als im langjährigen Mittel.

Wie heuer im März und April war es auch im Mai im Mittel wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Der Mai war insgesamt um 1,6 °C wärmer als im Schnitt der Jahre 1971 bis 2000.
Am 2. Mai wurde bereits fast die 30 °C-Marke erreicht (29,4 °C) während ca. zwei Wochen später die Eisheiligen ziemlich termingerecht für Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt sorgten (2,7 °C am 18. Mai). An 13 Tagen im Mai regnete es, der Monatsniederschlag lag mit 70 mm nur wenig (-5 %) unter dem langjährigen Durchschnitt.
Die Sonne leistete wie schon in den 4 Monaten zuvor auch im Mai Überstunden. In Linz-Hörsching schien sie 258 Stunden, um 15 % mehr als im langjährigen Durchschnitt.

Sehr sonnig und warm - so präsentierte sich der heurige Juni. Mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 19,0 °C war es um 2,2 °C wärmer als für diese Jahreszeit üblich. Verantwortlich dafür war ein Mittelmeerhoch, das die Temperaturen in der zweiten Monatshälfte auf bis zu 32,7 °C steigen ließ.
Durch die Hitze kam es aber auch zu teils heftigen Gewittern, die den dringend benötigten Regen brachten. In Linz-Hörsching regnete es insgesamt 107 mm, um 14 % mehr als im dreißigjährigen Durchschnitt. Fast ein Drittel der Niederschlagsmenge (33 mm) fiel allein am 12. des Monats.
Die Sonnenscheindauer lag ebenfalls über den Erwartungen. 258 Sonnenstunden entsprechen 114 % des Durchschnitts der Jahre 1971 bis 2000.

Drittes Quartal 2012

Der heurige Juli verlief überdurchschnittlich warm, mit vielen teils heftigen Gewittern. Die extreme Hitze zu Monatsbeginn ließ die Temperaturen auf bis zu 32,1 °C klettern. Insgesamt lag das Monatsmittel der Lufttemperatur mit 19,7 °C um 1,0 °C über dem dreißigjährigen Durchschnitt.
Durch die vielen Gewitter mit teils starkem Regen summierte sich der Niederschlag auf 112 mm und lag um 11 % über dem langjährigen Mittel.
Nach 6 überdurchschnittlich sonnigen Monaten schien die Sonne im Juli mit insgesamt 207 Stunden seltener (-15 %) als im Durchschnitt der Jahre 1971 bis 2000.

Sehr sonnig und warm - so fiel kurz gefasst der heurige August aus. Mit einer durchschnittlichen Lufttemperatur von 20,2 °C war es um 1,7 °C wärmer als im August-Durchschnitt der Jahre 1971 bis 2000. Herausragend war der 20. August. An diesem Tag stieg das Thermometer an der Messstelle Linz-Hörsching auf den höchsten Wert im August und wahrscheinlich auch höchsten Wert im gesamten Jahr, 34,7 °C. Nur 8 Tage davor wurde der niedrigste August-Wert, 8,9 °C, gemessen.
An 12 Tagen regnete es, die Regenmenge belief sich insgesamt auf 86 mm und lag damit minimal (3 %) über dem langjährigem Mittelwert. Fast die Hälfte des Monatsniederschlags (41 mm) fiel allein am 4. August. Die Sonne leistete Überstunden. 294 Stunden Sonnenscheindauer in Linz-Hörsching sind um 24 % mehr als im langjährigen Durchschnitt.

Sehr mild und sonnig - so präsentierte sich der heurige September. Die Temperaturen bewegten sich zwischen sommerlichen 28,1 °C und herbstlichen 3,4 °C. Durch die für diese Jahreszeit typischen Temperaturschwankungen lag das Monatsmittel der Lufttemperatur mit 14,8 °C aber nur um 0,8 °C über dem langjährigen Durchschnitt.
Auch bei der Niederschlagsmenge gab es nur geringe Abweichungen (+10 %) vom Normalwert. Insgesamt regnete es 64 mm, 39 mm davon allein am 12. des Monats.
Die Sonnenausbeute war im September im Vergleich zum Mittel der Jahre 1971 bis 2000 mit +6 % leicht überdurchschnittlich.

Viertes Quartal 2012

Der Oktober 2012 brachte Linz angenehm milde Herbsttage und durch einen Temperatursturz von 27. auf 28. Oktober 2012 auch an 2 Tagen eine durchgehende Schneedecke von einer Dicke bis zu 2 cm an der Messstelle Linz Hörsching. Schnee im Oktober ist im Raum Linz eher selten, kommt aber vor, zuletzt im Oktober 2003.
Der Monatsmittelwert der Lufttemperaturen lag im Oktober 2012 genau im Durchschnitt der Jahre 1971 bis 2000. Die höchste Temperatur wurde am 6. Oktober mit 24,9 °C, die niedrigste am 31. Oktober mit -1,9 °C gemessen. Mit 24 mm fiel jedoch im Oktober 2012 nur halb so viel Niederschlag als im langjährigen Durchschnitt. Kurze Nebelperioden hatten zur Folge, dass die Sonnenscheindauer im Oktober etwas unter dem langjährigen Durchschnitt lag, Linz-Hörsching zählte 105 anstelle von 122 Sonnenstunden (-14 %).

Sehr trocken und mild, mit Temperaturen bis zu 13,3 °C - so präsentierte sich der November 2012. Das Monatsmittel der Lufttemperatur lag um 2,2 °C über dem Durchschnitt der Jahre 1971 bis 2000.
Wie schon im Oktober blieben die Niederschläge auch im November hinter den Erwartungen zurück. Mit insgesamt 23 mm fiel nicht einmal die Hälfte (44 %) des für diese Jahreszeit üblichen Niederschlags. Die Sonnenscheindauer hingegen lag im Bereich des langjährigen Mittels.

Die erste Dezemberhälfte brachte eisige Temperaturen bis -14,4 °C am 13. 12., die zweite Hälfte dann das sprichwörtliche Weihnachtstauwetter: am 24. 12. kletterte das Thermometer in Linz-Hörsching auf +9,7 °C. Im Mittel lag die Lufttemperatur mit -0,6 °C um 0,5 °C unter dem Mittelwert der Jahre 1971 bis 2000. Die Niederschlagsmenge blieb mit 50 mm etwas unter dem langjährigen Mittel (um 11 %), die Sonne schien hingegen etwas mehr als für diese Jahreszeit üblich (+12 %). 52 Sonnenstunden im gesamten Monat bedeuten, das sich die Sonne im Schnitt 1 Stunde und 41 Minuten pro Dezembertag blicken ließ.



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