Erwerbspendler*innen
Die Pendelzielstatistik von Statistik Austria bezieht sich auf die österreichische Hauptwohnsitzbevölkerung. Erwerbseinpendler*innen mit Hauptwohnsitz im Ausland, die in Österreich ihrer Beschäftigung nachgehen, fehlen in dieser Statistik. In der Pendelzielstatistik wird nur die Haupterwerbstätigkeit einer aktiv erwerbstätigen Person ausgewiesen und nicht alle Beschäftigungsverhältnisse. Temporär abwesende Frauen und Männer mit aufrechtem Dienstverhältnis, z.B. Frauen im Mutterschutz, Personen in Elternkarenz, Bildungskarenz usw. werden nicht in die Pendelzielstatistik aufgenommen. Sie haben zwar einen Arbeitsplatz, auf welchen sie nach Ablauf der Karenz zurückkehren können, sind aber während dieser Zeit nicht Teilnehmende im Berufspendelverkehr.
Pendler*innen nach Linz
Mit Stichtag 31.10.2024 weist Statistik Austria insgesamt 111.391 Erwerbseinpendler*innen für Linz aus. Im Gegenzug pendeln 34.266 Linzer*innen aus Linz aus. Zwei Drittel (72.707 Personen, 65,3 Prozent) der Erwerbseinpendler*innen nach Linz kamen 2024 aus dem Nachbarbezirk Linz-Land (27.171 Personen, 24,4 Prozent) oder einem der vier Mühlviertler Bezirke Urfahr-Umgebung (20.567 Personen, 18,5 Prozent), Freistadt (10.773 Personen, 9,7 Prozent), Perg (8.732 Personen, 7,8 Prozent) und Rohrbach (5.464 Personen, 4,9 Prozent). Insgesamt besitzen 86,7 Prozent der Einpendler*innen ihren Hauptwohnsitz in Oberösterreich.
Pendler*innen von Linz
Linzer und Linzerinnen, die ihrer Erwerbstätigkeit außerhalb der Wohngemeinde nachgehen, pendeln besonders häufig in den Bezirk Linz-Land (14.862 Personen, 43,4 Prozent) aus. Etwa 12 Prozent der Auspendler*innen arbeiten im Mühlviertel und rund 13 Prozent im Bezirk Wels (Stadt) bzw. Wels-Land. Insgesamt pendeln 79,8 Prozent in einen anderen oberösterreichischen Bezirk aus. Der Anteil der nach Wien auspendelnden Linzer*innen beträgt 10,5 Prozent .
Erwerbspendelnde - Übersicht (PDF | 130,1 KB | Deutsch) (neues Fenster) Tabelle nach Herkunfts-/Zielort
Pendelbewegungen mit oberösterreichischen Gemeinden
Besonders starke Pendelverflechtungen gibt es mit der Nachbargemeinde Leonding: Etwa 3.500 Linzer*innen pendeln nach Leonding, und etwa 7.300 Leondinger*innen gehen ihrer Erwerbstätigkeit in der Landeshauptstadt nach. Das nächstgrößere Pendelvolumen ist wesentlich geringer: Zwischen den Gemeinden Traun und Linz pendeln insgesamt rund 6.500 Personen.
Es gibt nur neun oberösterreichische Gemeinden, in die mehr Linzer*innen zum Zweck der Erwerbstätigkeit auspendeln als die dortigen Einwohner*innen nach Linz einpendeln. In Pasching arbeiten um 777 mehr Linzer*innen als Paschinger*innen in Linz. Der Pendler*innensaldo mit der Gemeinde Hörsching liegt bei -472. Auch in Sattledt (-241), Allhaming (-213) und Braunau (-135) arbeiten mehr Linzer*innen als umgekehrt. In den Gemeinden Ried im Innkreis (-81) Eberstalzell (-57), Wartberg an der Krems (-31) und Eschenau im Hausruckkreis (-13) ist der Pendler*innensaldo der Stadt Linz leicht negativ.
Die folgende Tabelle umfasst jene 10 oberösterreichischen Gemeinden, die mit der Stadt Linz die höchsten Pendelvolumen aufweisen.
| Gemeinde | nach Linz Einpendelnde | von Linz Auspendelnde | Pendelbewegungen mit Linz insgesamt | Saldo der Pendel- bewegungen mit Linz |
|---|---|---|---|---|
| Leonding | 7.298 | 3.479 | 10.777 | 3.819 |
| Traun | 4.066 | 2.465 | 6.531 | 1.601 |
| Wels | 2.501 | 2.373 | 4.874 | 128 |
| Ansfelden | 2.601 | 1.560 | 4.161 | 1.041 |
| Pasching | 1.582 | 2.359 | 3.941 | -777 |
| Engerwitzdorf | 2.386 | 291 | 2.677 | 2.095 |
| Enns | 1535 | 841 | 2.376 | 694 |
| Hörsching | 903 | 1375 | 2.278 | -472 |
| St. Florian | 1.243 | 889 | 2.132 | 354 |
| Asten | 1.428 | 595 | 2.023 | 833 |