Black Lives Matter Linz

Montag, 28.09.2020, 19.30 Uhr Kepler Salon

Plakat der Veranstaltung

Die qualvolle Ermordung eines Schwarzen durch einen weißen Polizisten in den USA hat die BIPoC Community (Black, Indigenou and People of Colour) auch in Linz veranlasst, den erschreckenden alltäglichen Rassismus, den viele von ihnen täglich erleben, öffentlich anzuprangern. In Österreich sind in den vergangenen Jahrzehnten ebenfalls eine Reihe schwarzer Mitbewohner ermordet worden, auch von Polizisten. Aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Wie fühlt es sich an, wenn man deutlich erkennbar, einzig und allein wegen seiner Hautfarbe einen bestimmten, heiß ersehnten Job nicht bekommt? Wenn einem bestimmte Aufgaben einfach nicht zugetraut werden, gleichgültig wie gut man Deutsch spricht? Man sollte meinen, dass es einfach eine Frage der Zeit ist, bis die weißen ÖsterreicherInnen sich daran gewöhnt haben, dass wir in einer in jeder Hinsicht vielfarbigen Welt leben.

Das Gegenteil scheint der Fall zu sein: Der Rassismus hat nach Wahrnehmung von schon seit Jahrzehnten in Österreich lebenden Schwarzen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Innenpolitischer Frieden ist aber auf Dauer nur möglich, wenn alle BewohnerInnen nicht nur offiziell gleich berechtigt sind, sondern spürbar als gleichwertig anerkannt und wertgeschätzt werden.

Chrislane Barros da Silva und Renette Anayenyi Osako (Black Lives Matter Linz)
Gastgeber: Reiner Steinweg (Friedensforscher und Vertreter der Friedensinitiative der Stadt Linz)

Eintritt frei // Verbindliche Anmeldung per E-Mail an kepler-salon@jku.at aufgrund der derzeit eingeschränkten Platzanzahl.

Eine Kooperation von Kepler Salon und Friedensstadt Linz

Website des Kepler Salons (neues Fenster)

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