Stadtklima-Blog

Auf derstandard.at schreibt der Linzer Stadtklimatologe regelmäßig zu verschiedenen Aspekten des Stadtklimas.

Alle Beiträge auf einen Blick

Die städtische Bauweise erschwert die direkte Versickerung von Regenwasser im Boden.

Beitrag vom 12.11.2020: Warum überhaupt Stadtklimatologie?

Im aktuellsten Beitrag geht es um die Frage, warum es die Stadtklimatologie überhaupt braucht:

Städte schaffen ihr eigenes Klima. Man kann sich das so vorstellen: Österreich liegt in der gemäßigten Klimazone der Nordhalbkugel. Diese beschreibt die großräumige klimatische Situation beziehungsweise die Grundcharakteristika des Klimas mit denen man zu rechnen hat. Die gemäßigte Klimazone zeichnet sich durch kalte Winter und heiße Sommer aus und weist die Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst auf. Lokale landschaftliche Besonderheiten, wie zum Beispiel im Fall von Linz die ausgeprägte Beckenlage, bewirken bereits eine gewisse Veränderung dieser Grundsituation. Dann prägt die Art, wie Städte beschaffen sind (Form, Dichte der Bebauung, verwendete Materialien, Oberflächenversiegelung, Durchgrünung), die Grundsituation noch zusätzlich. Letzteres ist etwas, das man intuitiv zumindest in heißen drückenden Sommern ohnehin vermutet, erstmals systematisch beschrieben wurde es aber tatsächlich bereits 1833 von Luke Howard am Beispiel von London (PDF | 3,4 MB). Diese Arbeit wird übrigens oft als die Geburtsstunde der Stadtklimatologie genannt.

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