Stadtklima-Blog

Blick vom Pöstlingberg auf Linz im Nebel

Auf derStandard.at schreibt der Linzer Stadtklimatologe Johannes Horak regelmäßig zu verschiedenen Aspekten des Stadtklimas.

Alle Beiträge auf einen Blick

Beitrag vom 14.10.2021: Ein klimaneutrales Linz bis 2030? Wie könnte das funktionieren?

In der städtischen Abteilung Stadtklimatologie und Umwelt lief im Oktober 2021 das von der FFG geförderte Forschungsprojekt "KlimaStadtLinz2030" an. Die zentrale Frage darin ist: Kann Linz bis 2030 klimaneutral werden, und wenn ja, wie? Im Blogbeitrag widmet sich der Linzer Stadtklimatologe dem Begriff Klimaneutralität und bietet einen Einblick in den Hintergrund und ausgewählte Ziele des Projekts "KlimaStadtLinz2030". Außerdem wird die Frage gestellt: Wie sieht für Sie eine klimaneutrale Stadt aus? – Mitdiskutieren auf derstandard.at erwünscht! 

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Beitrag vom 12.4.2021: Klimakatastrophe bewältigen: Schutz oder Anpassung?

In diesem Beitrag geht es um den Unterschied zwischen Klimaschutz und Klimawandelanpassung und warum es beides braucht:

Klimaschutz und Klimawandelanpassung: Von den beiden Begriffen ist einer bereits wohlbekannt, der andere wirkt etwas sperrig. Beide tauchen jedoch im Zusammenhang mit der menschengemachten Klimaveränderung immer wieder auf. Während „Klimaschutz“ bereits stark in der öffentlichen Wahrnehmung verankert ist, ist dies für die gleichermaßen wichtige Klimawandelanpassung nur eingeschränkt der Fall. Was bedeuten die beiden Begriffe eigentlich genau? Worin unterscheiden sie sich? Was können Städte zu Klimaschutz und Klimawandelanpassung beitragen?

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Beitrag vom 12.11.2020: Warum überhaupt Stadtklimatologie?

In diesem Beitrag geht es um die Frage, warum es die Stadtklimatologie überhaupt braucht:

Städte schaffen ihr eigenes Klima. Man kann sich das so vorstellen: Österreich liegt in der gemäßigten Klimazone der Nordhalbkugel. Diese beschreibt die großräumige klimatische Situation beziehungsweise die Grundcharakteristika des Klimas mit denen man zu rechnen hat. Die gemäßigte Klimazone zeichnet sich durch kalte Winter und heiße Sommer aus und weist die Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst auf. Lokale landschaftliche Besonderheiten, wie zum Beispiel im Fall von Linz die ausgeprägte Beckenlage, bewirken bereits eine gewisse Veränderung dieser Grundsituation. Dann prägt die Art, wie Städte beschaffen sind (Form, Dichte der Bebauung, verwendete Materialien, Oberflächenversiegelung, Durchgrünung), die Grundsituation noch zusätzlich. Letzteres ist etwas, das man intuitiv zumindest in heißen drückenden Sommern ohnehin vermutet, erstmals systematisch beschrieben wurde es aber tatsächlich bereits 1833 von Luke Howard am Beispiel von London (PDF | 3,4 MB). Diese Arbeit wird übrigens oft als die Geburtsstunde der Stadtklimatologie genannt.

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